WETTERRING 2000+
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                      KLIMASTATION ENGSTINGEN: DEZEMBER 2014

 

              ERST AM 2. WEIHNACHTSFEIERTAG KAM DER WINTER

            MILDER DEZEMBER MIT VIEL NÄSSE UND WENIG SONNE

 

Der letzte Jahresmonat war über 3 Wochen lang aussergewöhnlich mild und hatte kaum winterliche Eigenschaften. In der ersten Dekade pendelten sowohl die Tages- als auch Nachttemperaturen meist um den Gefrierpunkt. Immer wieder fielen leichte Niederschläge, meist als Schneeregen. Ganze 30 Minuten lang schien die Sonne in dieser Zeit, dagegen herrschte fast permanenter Nebel.

In der mittleren Monatsdekade wurde es durch atlantische Tiefausläufer ztw. frühlingshaft mild mit Tagestemperaturen bis zu 10°C, die Nächte blieben bei regnerischem und windigem Wetter nahezu frostfrei. Am 23. wurde mit 13.3°C eine recht hohe Monatshöchsttemperatur gemessen. An Hl. Abend und am 1. Weihnachtsfeiertag dominierten noch die Plusgrade. Aus den Grünen Weihnachten wurden es dann am 2. Weihnachtsfeiertag doch noch Weisse Weihnachten. Über Nacht fielen nämlich immerhin 12 cm Neuschnee und verwandelten die Alb in eine richtige Winterlandschaft. Ein weiteres Schneefallgebiet brachte dann kurz darauf nochmals 11 cm Neuschnee, so dass eine wintersport-taugliche Schneedecke von ca. 20 cm nun vorhanden war. Nach dem Schnee kam kurzzeitig eine große Kälte. In den Morgenstunden des 29. sank die Temperatur bis auf –21.0°C in der Klimahütte. Knapp über der Schneeoberfläche wurden sogar –26°C registriert. Innerhalb von nur 6 Tagen sank die Temperatur damit um über 34°C. Bei mässigem Dauerfrost gab es bis zum Jahresende weitere Schneefälle, die die Schneedecke bis auf 30 cm erhöhten. Bei bedecktem Himmel und einer Temperatur von –2°C vollzog sich der Jahreswechsel.

Der Dezember 2014 war mit einer mittleren Temperatur von 1.4°C um 2.3° wärmer als normal. Es war der mildeste Dezember seit 8 Jahren. An den 25 Niederschlagstagen fielen 78 mm (126 %). Mit nur 22 Stunden Sonnenschein (50 %) war es mit Abstand der trübste Jahresmonat. An 20 Tagen kam die Sonne im Dezember überhaupt nicht zum Vorschein.

 

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                KLIMASTATION ENGSTINGEN:  DEZEMBER 2014

 

Datum  Mittel     Maximum       Minimum  Sonne  Niederschlag     Schneehöhe

  1.   1.0    1.4    - 0.9     .      1.4         .

  2.   1.0    1.5      0.8     .      2.0*        .

  3.   0.8    1.3      0.1     .      0.3*        .

  4.   0.4    1.3    - 0.2     .       .          .

  5.  –0.1    0.2    - 1.0     .      0.0         .

  6.   0.8    0.9      0.2     .      3.0*        .

  7.   0.0    0.9    - 1.6     .      1.4*        .

  8.   0.6    2.2    - 1.3    0.5     0.1*        1

  9.  –0.9    0.8    - 3.2     .       .          0

 10.  –0.3    1.0    - 2.8     .      4.0*        .

 11.   3.0    4.4      0.5    0.8     1.0         R

 12.   4.8    7.2      1.5    1.8     0.1         .

 13.   5.1    9.5    - 0.4    3.3     0.8         .

 14.   6.2    8.3      5.1     .      1.2         .

 15.   6.0    7.5      4.6     .      1.0         .

 16.   3.0    4.9      1.0     .      1.5         .

 17.   1.8    3.2    - 0.5     .      8.5*        .

 18.   7.6   10.1      3.2     .      1.0         .

 19.   7.5    9.9      5.7    0.3     4.4         .       

 20.   2.9    5.7      1.9    1.5     1.0         .

 21.   2.4    3.9      1.6    3.6      .          . 

 22.   6.2   10.0      1.0    2.9      .          .

 23.   3.6   13.3    - 1.9    6.2      .          .

 24.   4.8    7.2    - 2.9    0.5     2.8         .

 25.   1.5    6.0      0.3     .     7.0*        .

 26.  –1.4    0.3    - 4.0    0.4     1.7*       12

 27.  –1.5    0.2    - 2.9     .     13.0*       10

 28.  –9.2   -1.9    -18.0     .      1.2*       19

 29.  –7.8   -3.6    -21.0     .      7.5*       20

 30.  –2.8   -1.6    - 4.3     .     12.2*       22

 31.  –2.5   -1.7    - 3.2     .       .        30

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       1.4     3.7    - 1.4    21.8 S   78.1 mm     3.7 cm

ljh.  -0.9     2.4    - 4.3    44.0 S   62.0 mm     7.7 cm

 

ERST AM 2. WEIHNACHTSFEIERTAG KAM DER WINTER -

MILDER DEZEMBER MIT VIEL NÄSSE UND WENIG SONNE:

Der letzte Jahresmonat war über 3 Wochen lang aussergewöhnlich

mild und hatte kaum winterliche Eigenschaften. In der ersten Dekade

pendelten sowohl die Tages- als auch Nachttemperaturen meist um

den Gefrierpunkt. Immer wieder fielen leichte Niederschläge, meist als

Schneeregen. Ganze 30 Minuten lang schien die Sonne in dieser Zeit,

dagegen herrschte fast permanenter Nebel. In der mittleren Monatsde-

kade wurde es durch atlantische Tiefausläufer ztw. frühlingshaft mild

mit Tagestemperaturen bis zu 10°C, die Nächte blieben bei

regnerischem und windigem Wetter nahezu frostfrei. Am 23. wurde mit

13.3°C eine recht hohe Monatshöchsttemperatur gemessen. An Hl.

Abend und am 1. Weihnachtsfeiertag dominierten noch die Plusgrade.

Aus den Grünen Weihnachten wurden es dann am 2. Weihnachtsfeiertag

doch noch Weisse Weihnachten. Über Nacht fielen nämlich immerhin

12 cm Neuschnee und verwandelten die Alb in eine richtige Winterland-

schaft. Ein weiteres Schneefallgebiet brachte dann kurz darauf nochmals

11 cm Neuschnee, so dass eine wintersporttaugliche Schneedecke von

ca. 20 cm nun vorhanden war. Nach dem Schnee kam kurzzeitig eine

große Kälte. In den Morgenstunden des 29. sank die Temperatur bis auf

–21.0°C in der Klimahütte. Knapp über der Schneeoberfläche wurden

sogar –26°C registriert. Innerhalb von nur 6 Tagen sank die Temperatur

damit um über 34°C. Bei mässigem Dauerfrost gab es bis zum Jahresende

weitere Schneefälle, die die Schneedecke bis auf 30 cm erhöhten.

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                KLIMASTATION ENGSTINGEN:  NOVEMBER  2014

                                       (705 m NN), Mittlere Alb

Datum  Mittel  Maximum  Minimum  Sonne  Niederschlag Schneehöhe

  1.   9.3    21.0     3.7    8.0       .         .

  2.   8.6    18.3     2.5    7.3       .         .

  3.   9.4    16.0     2.8    4.4       .         .

  4.   8.2    11.8     4.4    1.0      0.7        .

  5.   4.1     7.8     1.5     .      22.0        .

  6.   3.8     6.4     0.7    0.4       .         . 

  7.   5.7     9.7     1.8    5.0      0.0        .

  8.   5.8    12.0     1.2    8.5       .         .

  9.   5.7    11.9     2.0    3.7       .         .

 10.   4.4     8.3     1.7     .       1.3        .

 11.   5.5     8.6     0.9    2.0       .         .

 12.   6.8     7.9     2.1     .       4.0        .

 13.   7.6     8.3     7.1     .       0.2        .

 14.   5.8     7.5     4.9     .        .         .

 15.   6.5     8.3     4.0    0.2     12.8        .

 16.   5.1     8.7     3.2    2.7       .         .

 17.   4.4     7.5     1.2    0.6      0.3        .

 18.   4.9     6.0     3.8     .      14.8        .

 19.   3.0     6.0    -0.3     .       5.6        .

 20.   2.6     4.3    -0.2    0.3       .         .

 21.   4.5     6.3     3.1     .       0.6        .

 22.   6.3    14.4     1.1    6.7      0.1        .

 23.   6.0    13.5    -0.3    7.0       .         .

 24.   8.7    13.7     4.7    5.1       .         .

 25.   5.2     7.3     2.9     .        .         . 

 26.   3.6     4.3     2.6     .        .         . 

 27.   3.1     5.9     1.2     .        .         .

 28.   1.1     2.7     0.1     .        .         .

 29.   0.2     1.3    -0.4     .        .         .

 30.  –0.4     0.9    -0.9     .        .         . 

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 Ø 5.2  8.9  2.1 62.9 S 62.4 mm  . cm

ljh Ø  2.3     6.2    -1.1   60.0 S   72.0 mm    2.0 cm

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SEHR MILDER NOVEMBER OHNE SCHNEE -  20 NEBELTAGE:

Im letzten met. Herbstmonat dominierten Tiefs mit feuchter aber meist

milder Atlantikluft das Wettergeschehen. Das bereits sehr hohe Tempe-

raturniveau des Oktobers wurde daher auch im Spätherbst fortgesetzt.

Gleich am 1. des Monats wurde mit 21.0°C ein neuer Novemberrekord

aufgestellt. In der ersten Monatshälfte waren auch die Nächte relativ

mild und blieben frostfrei. Nach nächtlichem und frühmorgentlichem

Nebel schien besonders in der ersten Novemberdekade die Sonne

tagsüber doch recht häufig, konnte aber die vorhandene Nässe nicht

wirklich beeinflussen. Zur Monatsmitte gab es zudem weitere Regenfälle,

so dass die Böden mehr als genug Grundfeuchte für den kommenden

Winter nun haben. Die letzten Sonnenstrahlen im November musste man

bereits am 24. genießen, denn danach gab es nur noch grau in grau in

Form von Nebel oder Hochnebel. Es war der viertwärmste November

seit 100 Jahren auf der Mittleren Alb. Stattliche 20 Tage (normal 12)

wurden mit Nebel gezählt. Die rel. Luftfeuchte betrug im Monatsdurch-

schnitt rekordverdächtige 96 % (normal 89 %).  

Klimabilanz met. Herbst 2014 (Sep+Okt+Nov): Temperatur: 9.4°C

(+2.1°C), drittwärmster Herbst seit 100 Jahren auf der Mittleren Alb.

Niederschlag: 232 mm (117 %). Sonne: 303 Std. (86 %).

 

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                KLIMASTATION ENGSTINGEN:  OKTOBER  2014

                                  (705 m NN, Mittlere Alb)

Datum  Mittel     Maximum     Minimum     Sonne   Niederschlag    Schneehöhe

    1.  12.7    18.9     7.7     7.3      .         . 

  2.  12.4    18.5     6.4    9.0      .         .

  3.  11.3    17.9     5.7     9.4      .         .

  4.  10.2     13.2     3.6    2.5      .         . 

  5.  11.6    15.7     7.3    4.0      .         .

  6.  11.4    15.1    10.1    4.6     1.0        .

  7.  12.7    15.5     9.9    0.6     5.0        .

  8.  13.6    18.0    10.6     1.7     1.6        .

  9.  15.8    23.5      9.8     7.7    0.7        .

 10.  13.4    16.1    11.1     .      0.7        .

 11.  12.8    16.0    10.0     0.8     3.2        .

 12.  13.1    17.4    10.0     3.1      .         .

 13.  11.5    15.3     8.9     .      4.9        .

 14.  11.7    18.5      7.9    7.8     2.7        .

 15.  13.3    17.7     8.8    3.9     3.3        .

 16.  12.7    15.0    10.9    0.7     24.5        .

 17.   9.7    15.0     4.9    3.6     1.3        .

 18.  11.2    21.4     4.0    8.3      .         .

 19.  13.5    22.2     5.2    8.6      .         .

 20.  14.5    19.7    10.8    2.6    13.0        .

 21.   9.4    15.3     4.5    4.5     9.8        .

 22.   3.8     4.9     2.9     .    14.6*       .

 23.   4.4     7.8      0.8    2.2      .         .

 24.   4.6    11.2     -0.3    6.2     1.2        .

 25.   8.5    11.6     2.9    0.2      .         . 

 26.   9.2    15.0     6.1    5.7      .         .

 27.   5.3     9.0      3.9   1.0      .         .  

 28.   5.0     8.7     1.3    0.6      .         . 

 29.   6.5    13.4     2.5    6.6     0.2        .

 30.   8.8    12.8     3.2     .       .         .

 31.   9.2    17.1     5.2    6.0      .         .

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Ø  10.4 15.4  6.3 119.2 S 87.7 mm  . 

ljh Ø   7.6   12.8     3.2   124.0 S   61.0 mm    0.1 cm

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STURMTIEF GONZALO BEENDETE DEN HAUCH VOM GOLDENEN OKT-

OBER - DRITTWÄRMSTER OKTOBER IN DEN LETZTEN 100 JAHREN: 

Der mittlere Herbstmonat Oktober war heuer sehr mild, überdurch-

schnittlich feucht und nass. Bis auf einige nasse Schneeflocken am 22.

auf der Rückseite des Sturmtiefs „GONZALO“, gab es keine frühwinter-

lichen Schneeereignisse. Ganz im Gegenteil. Drei Wochen lang do-

minierte feuchtwarme Luft in einer meist südwestlichen Luftströmung.

In der feuchtwarmen Dampfluft kam es tagsüber immer wieder zu Re-

genschauern mit lokalen Gewittern am 20. Somit blieb es nur zeitweise

bei einem Hauch des Goldenen Oktobers. Am 21. brauste dann in einer

lebhaften westlichen Höhenströmung der Ex-Hurrikan „GONZALO“ in

Form eines richtigen Herbststurmes über unsere Region. Die Spitzen-

böen lagen auf der Albhochfläche bei 90-95 km/h (Windstärke 10). Der

milde Hauch des Goldenen Oktobers war nun allerdings vorbei.

In der letzten Oktoberwoche stellte sich dann wieder ruhiges und

trockenes Hochdruckwetter ein mit den typischen herbstlichen Eigen-

schaften. Besonders tagsüber war die Luft jedoch deutlich frischer, so

dass der Oktober 2014 seine Spitzenposition in Sachen Wärme doch

noch abgeben musste.

Mit einer mittleren Temperatur von 10.4°C (normal 7.6°) war es nach

2001 (10.7°) und 2006 (10.6°) zusammen mit 1995 (10.4°) der dritt-

wärmste Oktober auf der Mittleren Alb in den letzten 100 Jahren.

 

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                KLIMASTATION ENGSTINGEN:  SEPTEMBER 2014

                         (705 m NN, Mittlere Alb)

Datum  Mittel  Maximum  Minimum  Sonne  Niederschlag Schneehöhe

    1.  10.5    13.4     8.9    1.1       .         .

  2.  11.8    15.2     9.1    1.5      2.9        .

  3.  13.0    15.0    11.0     .       0.0         .

  4.  13.2    15.9    10.8     .       0.0        .

  5.  15.4    22.4     9.2    8.1       .         .

  6.  15.7    22.4    10.7    4.6      0.1        .

  7.  14.8    22.5     8.5    5.3      1.2        .

  8.  16.1     22.8    10.5    8.6       .         .

  9.  15.2    21.2    11.1    5.8      0.0        .

 10.  11.7    17.1     5.9    4.3       .         .

 11.  10.2    14.3     6.1    3.7      5.4        .

 12.  10.0    11.1     8.3     .      20.2        .

 13.  12.5    14.4     10.2    0.9      2.5        .

 14.  13.3    16.4    10.1    1.3      0.1        .

 15.  13.8    19.3    10.1    1.7      0.0        .

 16.  14.0    21.3     8.2    7.2       .         .

 17.  14.9    22.5     8.1    7.7       .         .

 18.  14.4     21.4    10.1    1.0      3.3        .

 19.  16.4    22.3     9.9    4.1      0.8        .

 20.  14.9    20.9    11.1    5.8      5.2        .

 21.  12.3     16.5     9.5    1.6      31.8         .

 22.   6.5    10.4     1.9    1.8      0.2        .

 23.   6.5    14.5     1.7    9.9       .         .

 24.   8.5    16.4      0.6    6.6      7.4        .

 25.   8.9     13.0     4.8    1.3       .         .

 26.  10.0    16.5     4.3    6.3       .         .

 27.  10.9    17.8     4.8    3.1       .         .

 28.  13.0    21.1     6.6    6.9       .         . 

 29.  14.4     22.8     5.0    10.6       .         .

 30.  14.5    17.7    11.7    0.3      0.4        .

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Ø   12.6  18.0  8.0  121.1 S 81.5 mm  . cm

ljh.Ø 12.0    17.8     6.9  168.0 S   66.0 mm     . cm

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TRÜBER UND NASSER FRÜHHERBST – KEIN ALTWEIBERSOMMER:

Nach dem Durchschnittssommer zeigte sich auch der Frühherbst

nicht gerade von seiner besten Seite. Reichlich Regen, wenig Sonne

und kein einziger Sommertag. Eine „Sommerverlängerung“ durch den

sog. „Altweibersommer“ fand heuer nicht statt. Die 6 Hochs im Monat

September hatten gegen die 9 Tiefs wiederum das Nachsehen.

In der ersten Dekade entluden sich in den feuchtwarmen Luftmassen

die allerletzten Wärmegewitter. Vom 5.-9. stiegen die Temperaturen

immerhin nochmals auf 21-23°C an. Die mittlere Monatsdekade war

geprägt von nächtlichem und frühmorgentlichem Nebel, tagsüber ent-

wickelten sich dann bei Sonneneinstrahlung rasch Quellwolken mit

nachmittäglichen Regenschauern. Die Nächte blieben durch die hohe

Luftfeuchtigkeit für die Jahreszeit ziemlich mild. Das änderte sich

dann in der letzten Monatsdekade durch trockenere Luft aus Norden.

Tagsüber blies ein frischer Ostwind, in den fast sternenklaren und

windschwachen Nächten am 23.+24. gab es den ersten Herbst-

Bodenfrost (-2.4°C). Zum Monatsende hin stellten sich dann einige

trockene Tage ein, die Sonne kam etwas länger zum Vorschein und

liess am 29. die Temperatur nochmals auf fast 23°C ansteigen.

Wenigstens noch ein kleiner Hauch von einem „Goldenen Oktober“?

 

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                                KLIMASTATION ENGSTINGEN: AUGUST 2014

 

KÜHLSTER AUGUST SEIT 8 JAHREN – 12 TIEFS – SPÄTSOMMER FIEL INS WASSER

TYPISCH MITTELEUROPÄISCHER DURCHSCHNITTSSOMMER

 

Noch weniger sommerliches als der Früh- und Hochsommer hatte heuer der Spätsommer zu bieten. Fast den gesamten Monat lang dominierte tiefer Luftdruck das Wettergeschehen in ganz Mitteleuropa. In der ersten Dekade erreichten die Temperaturen meist noch 20-25°C. In der feuchtwarmen Luftmasse gab es immer wieder Regenschauer und vereinzelte Gewitter. Am 10. wurde mit 25.6°C eine bescheidene Monatshöchsttemperatur gemessen. Vom 11.-27. wurden tagsüber dann keine 20°C mehr erreicht, nachts fielen die Temperaturen auf bereits herbstliche Werte von 5-10°C. Die wenigen trocken Tage vom 17.-24. wurden eifrig zur Hauptgetreideernte genutzt. Auch in der letzten Augustwoche konnte sich kein Spätsommerhoch aufbauen. Neue Regenwolken entluden immer wieder ihre nasse Fracht und vermiesten gründlich die Haupturlaubszeit. Mit einem kräftigen Dauerregen (23 mm) verabschiedete sich der letzte met. Sommermonat am Monatsletzten.

Mit einer mittleren Temperatur von 13.8°C war der August 2014 um 1.3° kälter als normal. Es gab nach 14 Monaten in Folge mit einem Wärmeplus nun wieder ein Wärmedefizit. Noch kühler war es in einem August letztmals vor 8 Jahren. Die Spätsommersonne brachte es heuer nur auf 171.4 Std. (84 %). Es schien zwar an jedem Tag die Sonne, doch nur an 4 Tagen wurde die 10 Stunden-Marke übertroffen. Niederschlag fiel dagegen an 21 Tagen (normal 18) mit einer Monatssumme von 116 mm (109 %).

Klimabilanz met. Sommer 2014 (Juni+Juli+August): Temperatur:  15.2°C (+0.4°), Sonne: 603 Stunden (96 %), Niederschlag: 381 mm (119 %).

 

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         KLIMASTATION ENGSTINGEN: AUGUST 2014

               (705 m NN, Mittlere Alb)

Datum  Mittel  Maximum  Minimum  Sonne  Niederschlag

    1.  16.6    21.9     8.9    7.6      .

  2.  17.5    22.4    10.8    2.4    10.1

  3.  15.9    19.7    13.6    1.5     1.8  

  4.  16.6    23.1    12.3    9.7     4.6

  5.  14.7    19.9     9.4   11.1      .

  6.  16.1    21.5     7.1    6.9     0.3

  7.  15.5    20.4    11.3    7.2     2.6

  8.  18.0    24.2    10.1   11.3      .

  9.  18.6    23.5    12.9    6.0     5.2

 10.  19.8    25.6    14.3    5.5    16.5

 11.  14.7    18.4    12.2    4.8     1.0

 12.  14.1    19.6    10.9    5.8      .

 13.  12.2    15.8    10.4    1.4     1.6

 14.  11.7    16.2     8.0    3.1    17.2

 15.  11.0    14.2     9.1    4.6     3.7

 16.  11.1    16.2     8.0    6.6     0.9

 17.  11.8    18.3     5.0   10.0      .

 18.  12.4    17.2     5.8    3.2     0.3

 19.  12.4    17.5     8.7    9.1      .

 20.  10.3    15.0     7.2    2.0      .

 21.  11.0    16.5     4.7    9.8      .

 22.  11.8    17.7     5.9    8.6      .

 23.  11.0    15.0     5.0    1.6     0.7

 24.   9.0    14.3     3.1    9.9      .

 25.  11.8    16.7     2.6    0.9     7.9

 26.  14.2    17.6    10.7    0.8     5.0

 27.  13.4    16.2    11.9    1.4     4.5

 28.  14.5    21.2     8.9    5.7     0.0

 29.  15.4    20.4    11.0    2.2     5.5

 30.  15.2    20.6    11.2   10.0     1.8

 31.  11.0    13.4     9.8    0.7    22.8

--------------------------------------------

  Ø  13.8    18.7     9.1   171.4 S  116.0 mm

ljh Ø 15.1    20.7     9.6   204.0 S 106.0 mm

--------------------------------------------

KÜHLSTER AUGUST SEIT 8 JAHREN – 12 TIEFS -

SPÄTSOMMER FIEL INS WASSER- TYPISCH

MITTELEUROPÄISCHER DURCHSCHNITTSSOMMER:

Noch weniger sommerliches als der Früh- und Hoch-

sommer hatte heuer der Spätsommer zu bieten. Fast den

gesamten Monat lang dominierte tiefer Luftdruck das

Wettergeschehen in ganz Mitteleuropa. In der ersten De-

kade erreichten die Temperaturen meist noch 20-25°C.

In der feuchtwarmen Luftmasse gab es immer wieder Re-

genschauer und vereinzelte Gewitter. Am 10. wurde mit

25.6°C eine bescheidene Monatshöchsttemperatur ge-

messen. Vom 11.-27. wurden tagsüber dann keine 20°C

mehr erreicht, nachts fielen die Temperaturen auf bereits

herbstliche Werte von 5-10°C. Die wenigen trocken Tage

vom 17.-24. wurden eifrig zur Hauptgetreideernte genutzt.

Auch in der letzten Augustwoche konnte sich kein Spät-

sommerhoch aufbauen. Neue Regenwolken entluden

immer wieder ihre nasse Fracht und vermiesten gründlich

die Haupturlaubszeit. Mit einem kräftigen Dauerregen

verabschiedete sich der letzte met. Sommermonat.

Klimabilanz met. Sommer 2014 (Juni+Juli+August):

Temperatur:  15.2°C (+0.4°), Sonne: 603 Stunden (96 %),

Niederschlag: 381 mm (119 %).

 

www.wetterring.de  WETTERRING 2000+  Roland Hummel

                                             WETTERRING 2000+

 

                       KLIMASTATION ENGSTINGEN: JULI 2014

 

       TROGWETTERLAGE STATT HOCHSOMMERHOCH

 

SUBTROPISCHER HOCHSOMMERMONAT MIT HOHER LUFTFEUCHTE

UND ENORMER REGENMENGE -  11 GEWITTERTAGE – WENIG SONNE

 

Der ansonsten wärmste Sommermonat des Jahres hatte heuer ganz ähnlich wie 2011 viele Nässeattribute aufzuweisen. Ganzen vier kleineren Hochs (meist nur Ableger des Azorenhochs) standen acht Tiefs gegenüber. Ein stabiles Sommerhoch konnte sich nicht über Mitteleuropa aufbauen und das war auch am Monatswechsel nicht erkennbar.

Nahezu den gesamten Monat über befand sich ganz Mitteleuropa daher in einer sog. Trogwetterlage. Hochdruck herrschte auf dem Atlantik (Azorenhoch) und auch in Osteuropa (russisches Festlandshoch), dagegen rege Tiefdrucktätigkeit in unserer Region. Immer wieder strömten feuchte Luftmassen aus dem Nordatlantik in diesen Trog hinein und gestalteten den Wetterablauf  ziemlich unbeständig.

In der ersten Monatshälfte gab es z. T. richtiges Achterbahnwetter. Am 6. wurden nachmittags über 28°C gemessen, nur drei Tage später verharrten die Temperaturen bei 10°C im Dauerregen. Vom 4.-14. fiel jeden Tag Niederschlag, häufige Gewitter (ohne Hagel) entluden sich in den suptropischen Luftmassen. Vom 15.-19. gab es dann eine trockene Phase mit einer kleinen Hitzewelle. Am 19. wurde mit 31.1°C der einzige Heiße Tag im Juli 2014 registriert. Zwei Tage später wurden nur noch 18°C gemessen, dazu schüttete es den ganzen Tag lang wie aus Kübeln (Tagessumme: 48 mm). Auch in der letzten Juliwoche gab es ständig wechselnde Wetterlagen: Sonne/Wolken-Mix, Schauer, Gewitter, Dunst, Nebel.

Mit einer mittleren Temperatur von 16.7°C war der Juli 2014 um 1° wärmer als normal. Sommertage mit 25°C oder mehr wurden 6 verzeichnet (normal 7). Die Sonne hatte mit nur 179 Stunden (normal 220 Stunden) ein deutliches Defizit. Es war der trübste Juli seit 1998 (171 Stunden). Mit der enormen Menge von 206 mm (222 %) war es nach dem Juli 2011 (212 mm) heuer dagegen der nasseste Juli seit langer Zeit. Örtlich gab es auf der Mittleren Alb sogar bis zu 260 mm (neue Rekordmenge).

 

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              KLIMASTATION ENGSTINGEN: JULI 2014

                       (705 m NN, MITTLERE ALB)

Datum  Mittel   Maximum     Minimum    Sonne   Niederschlag

  1.  14.3    19.5     4.4    8.4      .

  2.  12.6    17.1     7.8    2.7     0.4

  3.  16.2    24.4     6.8   12.4      .

  4.  19.9    26.4     6.4    3.8     0.1

  5.  16.6    20.2    12.7    2.0     0.5

  6.  21.2    28.3    11.4   13.0    18.8   

  7.  17.2    21.2    13.3    1.9    21.8

  8.  11.8    14.1    10.2     .     13.2

  9.   9.4    10.2     8.9     .     11.7

 10.  11.9    13.2     8.9     .      1.5

 11.  16.2    20.3    13.0    8.5     4.5

 12.  15.2    18.7    12.8    1.2     8.2

 13.  15.7    20.3    12.7    6.5     0.4

 14.  16.8    21.3    11.9    6.1     7.4

 15.  16.4    22.4    10.9   12.7      .

 16.  18.2    24.2     9.2    9.7      .

 17.  18.8    25.8    11.2   12.5      .

 18.  20.5    28.4     9.4   14.4      . 

 19.  23.0    31.1     9.9   11.9      .

 20.  19.6    27.1    14.9    3.1    14.0

 21.  16.5    18.5    13.6    0.3    47.7

 22.  16.8    21.1    13.8    0.7    12.2

 23.  18.1    23.9    11.0   10.7      .

 24.  17.5    24.0    10.0   12.1      .

 25.  17.7    23.0     9.7    7.7      .

 26.  15.8    17.3    13.5     .      6.4

 27.  18.0    22.9    15.1    3.1      .

 28.  18.2    24.7    12.2    6.2    19.0

 29.  15.4    17.4    14.3     .      6.2

 30.  15.6    19.4    14.8    1.2    12.1

 31.  16.2    21.6    10.8    6.2      .

------------------------------------------------

 Ø    16.7     21.5     11.1   179.0 S 206.1 mm

ljh Ø 15.7    20.9     9.8   220.0 S  93.0 mm

------------------------------------------------

TROGWETTERLAGE STATT HOCHSOMMERHOCH -

SUBTROPISCHER HOCHSOMMERMONAT MIT HOHER

LUFTFEUCHTE UND ENORMER REGENMENGE:

Der ansonsten wärmste Sommermonat des Jahres hatte

heuer ganz ähnlich wie 2011 viele Nässeattribute aufzuweisen.

Ganzen vier kleineren Hochs (meist nur Ableger des Azoren-

hochs) standen acht Tiefs gegenüber. Ein stabiles Sommer-

hoch konnte sich nicht über Mitteleuropa aufbauen und das

war auch am Monatswechsel nicht erkennbar. Nahezu den

gesamten Monat über befand sich ganz Mitteleuropa daher in

einer sog. Trogwetterlage. Immer wieder strömten feuchte Luft-

massen aus dem Nordatlantik in diesen Trog hinein und ge-

stalteten den Wetterablauf ziemlich unbeständig. In der ersten

Monatshälfte gab es z. T. richtiges Achterbahnwetter. Am 6.

wurden nachmittags über 28°C gemessen, nur drei Tage später

verharrten die Temperaturen bei 10°C im Dauerregen. Vom

4.-14. fiel jeden Tag Niederschlag, häufige Gewitter (ohne Hagel)

entluden sich in den suptropischen Luftmassen. Vom 15.-19. gab

es dann eine trockene Phase mit einer kleinen Hitzewelle. Auch

in der letzten Juliwoche gab es ständig wechselnde Wetterlagen.

Es war der trübste Juli seit 1998 (171 Stunden). Mit der enormen

Menge von 206 mm (222 %) war es nach dem Juli 2011 (212 mm)

heuer dagegen der nasseste Juli seit langer Zeit. Örtlich gab es

auf der Mittleren Alb sogar bis zu 260 mm (neue Rekordmenge).

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                          KLIMASTATION ENGSTINGEN: JUNI 2014

 

   TROCKENER FRÜHSOMMERMONAT MIT PFINGSTREKORDHITZE

 

Der erste met. Sommermonat dieses Jahres startete in den ersten 5 Tagen temperaturmäßig noch recht verhalten und ziemlich wechselhaft mit einzelnen Regenfällen oder Schauern. Am 6. gab es morgens sogar leichten Bodenfrost von –0.3°C.

Die erste richtige Hitzewelle des Jahres mit Heißluft aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum brachte dann nur 2 Tage später über Pfingsten rekordverdächtige Mittagstemperaturen. Am 8. Juni wurden 31.3°C registriert. So früh in einem Juni gab es dies seit vielen Jahren nicht. Noch heißer wurde es dann am Pfingstmontag, den 9. mit 32.6°C. In Engstingen und an einigen süddeutschen Wetterstationen bedeutete dies absoluten Junirekord. Nach einem weiteren Hitzetag mit 31.0°C und zwei gewittrigen Sommertagen von 25-27°C endete am 13. dann diese bereits hochsommerliche Wetterphase. In der Folgezeit schien häufig die Sonne und es blieb trocken. Nach recht frischen Nächten von oft nur 4-6°C kletterten die Nachmittagstemperaturen auf angenehme Werte von 18-23°C an. Tagelang war die trockene Luft zudem klar und bot daher gute Fernsichten. Erst in den letzten Junitagen fielen wieder z.T. gewittrige Niederschläge, die das große Niederschlagsdefizit aber nur etwas verringern konnten. In der sternenklaren und windstillen Nacht vom 25./26. sank die

Temperatur nochmals kräftig ab und in der Frühe des 26. wurden die Monatstiefstwerte von 1.7°C (Klimahütte) und –0.6°C (nahe des Erdbodens) gemessen.

Mit einer mittleren Temperatur von 15.1°C war der Juni 2014 um 1.5°C wärmer als normal (13. Monat in Folge nun mit einem Wärmeplus). Mit 3 Hitzetagen wurde das normale Jahressoll von 2 Hitzetagen bereits überboten. Die Frühsommersonne schien 253 Stunden lang (124 %). Mit nur 59 mm Nieder-

schlag gab es nur die halbe Menge des Normalwertes.

Halbjahresbilanz 2014 (Januar-Juni): Mittel-Temperatur:  7.3°C (+2.5°), Sonne: 938 Stunden (118 %), Niederschlag: 319 mm (66 %). In Niederschlagsreihen der Mittleren Alb waren die ersten 6 Monate eines Jahres nur 1921 mit 277 mm und 1976 mit 296 mm noch trockener.

 

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              KLIMASTATION ENGSTINGEN: JUNI 2014

                    (705 m NN, MITTLERE ALB)

Datum  Mittel    Maximum      Minimum  Sonne      Niederschlag

    1.  12.0    17.3     3.1    4.8      0.1

  2.  11.2    17.1     6.4    4.7      3.5

  3.  10.6    17.9     3.9    4.0      0.5

  4.  12.0    18.5     3.7    3.8      6.0

  5.  11.4    16.9     7.2   12.2       .

  6.  16.7    24.1     2.4   12.3       .   

  7.  19.9    28.0     7.3   10.9       .

  8.  22.3    31.3     9.4   14.3       .

  9.  23.8    32.6    11.8   13.8       .

 10.  22.4    31.0    14.0   10.8     11.7

 11.  19.3    27.0    14.6    9.3      0.1

 12.  19.8    25.2    12.4    8.5       .

 13.  17.4    22.4    11.2   12.1       .

 14.  12.5    16.3     7.7    2.9       .

 15.  13.0    18.4     4.4   11.1       .

 16.  14.1    19.7     4.6    9.1       .

 17.  13.0    18.1     9.8    4.1       .

 18.  15.0    20.6     5.4   12.4      0.0

 19.  15.0    20.3     6.6    9.0       .

 20.  11.4    16.2     5.7    5.7       .

 21.  12.7    19.3     3.9   11.2       .

 22.  15.2    22.9     3.9   13.0       .

 23.  16.2    23.8     5.9   10.0      9.6

 24.  15.1    20.8     9.7    6.2       .

 25.  11.3    16.9     4.1    7.1      0.2

 26.  12.7    20.3     1.7   13.8       .

 27.  16.6    23.2     5.1    8.6      0.0

 28.  16.8    21.2    12.5    3.2     13.0

 29.  12.1    15.3     8.0    0.2      8.8

 30.  11.2    15.6     7.9    3.6      5.2

---------------------------------------------

Ø  15.1 21.3  7.0  252.7 S 58.7 mm

ljh Ø 13.6    18.6     8.0  204.0 S  120.0 mm 

---------------------------------------------

TROCKENER FRÜHSOMMERMONAT MIT REKORDHITZE:

Der erste met. Sommermonat dieses Jahres startete in den

ersten 5 Tagen temperaturmäßig noch recht verhalten und

ziemlich wechselhaft mit einzelnen Regenfällen oder Schauern.

Am 6. gab es morgens sogar leichten Bodenfrost von –0.3°C.

Die erste richtige Hitzewelle des Jahres mit Heißluft aus Nord-

afrika und dem Mittelmeerraum brachte dann nur 2 Tage

später über Pfingsten rekordverdächtige Mittagstemperaturen.

Am 8. Juni wurden 31.3°C registriert. So früh in einem Juni

gab es dies seit vielen Jahren nicht. Noch heißer wurde es

dann am Pfingstmontag mit 32.6°C. In Engstingen und an

einigen süddeutschen Wetterstationen bedeutete dies ab-

soluten Junirekord. Nach einem weiteren Hitzetag mit 31.0°C

und zwei gewittrigen Sommertagen von 25-27°C endete am

13. dann diese bereits hochsommerliche Wetterphase. In der

Folgezeit schien häufig die Sonne und es blieb trocken. Erst

in den letzten Junitagen fielen wieder z.T. gewittrige Nieder-

schläge, die das große Niederschlagsdefizit aber nur etwas

verringern konnten. In der sternenklaren und windstillen Nacht

vom 25./26. sank die Temperatur nochmals kräftig ab und in

der Frühe des 26. wurden –0.6°C in Erdbodennähe gemessen.

Halbjahresbilanz 2014 (Januar-Juni): Mittel-Temperatur:

7.3°C (+2.5°), Sonne: 938 Stunden (118 %), Niederschlag:

319 mm (66 %). In Niederschlagsreihen der Mittleren Alb

waren die ersten 6 Monate eines Jahres nur 1921 mit

277 mm und 1976 mit 296 mm noch trockener.

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                     KLIMASTATION ENGSTINGEN: MAI 2014

 

WONNEMONAT MAI MIT LEICHTEM WÄRMEPLUS – SEHR TROCKENER FRÜHLING

 

Auch der letzte Frühlingsmonat dieses Jahres setzte die nun bereits 12 Monate andauernde Serie der Monate mit einem Wärmeüberschuss weiter fort. Trotz mehrmaliger Wetterlagenwechsel ähnlich eines April, dominierten schliesslich die Wärmeattribute. In der ersten Dekade gab es einige klare und kalte Nächte mit Frost und Reif. Ein kalter Hauch von verfrühten „Eisheiligen“ war besonders im Engstinger Talkessel zu spüren. Aprilhaft zeigte sich dann die mittlere Maidekade: Gewitter, Graupelschauer, Sonne und Wolken im raschen Wechsel. Den ersten Wärmehöhepunkt des Jahres präsentierte uns der Wonnemonat Mai am 21.+22. mit Sommertagstemperaturen von 25.5°C bzw. 26.1°C. In der letzten Maiwoche traten wiederum Gewitter, Graupelschauer, sowie Sonne+Wolken im raschen Wechsel auf. Überraschend kalt war die letzte Mainacht mit Bodenfrost von –3.7°C. Leichte Frostschäden an empfindlichen Pflanzen traten stellenweise auf. Mit Beginn des met. Sommer-monates Juni war aber dieses kleine „Schafskälte“ Intermezzo bereits wieder vorbei und die Anzeichen deuteten eher auf Sommerwärme hin.

Mit einer mittleren Temperatur von 10.6°C war der Mai 2014 um 0.2° wärmer als normal. Dennoch wurden noch 6 Tage mit Bodenfrost registriert. Die Sonne schien während 193 Stunden (normal 200), Spitzenreiter im Jahre 2014 bleibt somit immer noch der März mit 208 Stunden. Niederschlag fiel im Mai 2014 an 21 Tagen (normal 18) und erreichte 83.4 mm (81 %). Durch die vielen Luftmassen-wechsel gab es immerhin 22 Tage mit einer guten Fernsicht.

Klimabilanz met. Frühling 2014: Temperatur:  8.1°C (+2.0°), Sonne: 551 Stunden (normal 476), Niederschlag: 159 mm (normal 245 mm).

 

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                    KLIMASTATION ENGSTINGEN: MAI 2014

                            (705 m NN, MITTLERE ALB)

Datum  Mittel  Maximum  Minimum  Sonne  Niederschlag Schneehöhe

    1.   9.7    15.0     6.9    4.1      3.2        .

  2.   8.8    13.8     6.6    2.2      3.6        .

  3.   3.8     6.6     2.7     .        .         . 

  4.   5.5    12.5    -0.6   11.7       .         .

  5.   9.3    17.1    -1.0   12.8       .         .

  6.  13.9    19.2     1.6    3.9      2.4        . 

  7.   9.6    13.3     5.8    5.8      9.5        .

  8.  11.6    16.5     5.1    5.2      6.9        .

  9.  12.4    16.4     9.3    5.9      3.5        .

 10.  12.5    18.1     5.2    2.7      1.6        .

 11    8.4    13.1     4.8    7.1      4.8        .

 12.   5.7    10.1     1.9    3.0      4.7        .

 13.   6.5    10.3     3.3    4.4     11.6        .

 14.   7.4    11.5     4.5   11.2      3.0        .        

 15.   6.8     9.3     4.6    5.0      0.4        .   

 16.   9.1    13.1     5.8    6.3       .         .

 17.   9.0    14.0     1.7    4.1       .         .

 18.  11.6    17.3     1.7   10.6       .         .

 19.  13.2    20.5     4.0    8.1      3.6        .         

 20.  15.2    23.5     3.4   10.0       .         .

 21.  17.9    25.5     5.3   10.9       .         .  

 22.  16.3    26.1     9.5    7.9      1.5        .    

 23.  14.4    18.8     9.9    8.6      4.2        .   

 24.  11.9    16.2     7.2    7.4      4.5        . 

 25.  14.6    20.0     4.8    9.6      3.3        .  

 26.  12.8    18.0     9.8    4.5      7.6        .

 27.  11.0    14.2     9.7    1.2      2.8        .

 28.  10.6    15.3     5.6    1.6       .         . 

 29.  11.4    16.0     3.7    5.2      0.4        . 

 30.   7.1    11.6     1.7    0.6      0.3        .

 31.  10.4    17.0    -0.5   11.6       .         .  

---------------------------------------------------------

Ø  10.6 15.8  4.6 193.2 S 83.4 mm  .

ljh Ø 10.4    15.4     5.0   200.0 S  103.0 mm    0.0 cm

---------------------------------------------------------

WONNEMONAT MAI MIT LEICHTEM WÄRMEPLUS – SEHR TROCKENER

FRÜHLING: Auch der letzte Frühlingsmonat dieses Jahres setzte die nun

bereits 12 Monate andauernde Serie der Monate mit einem Wärmeüber-

schuss weiter fort. Trotz mehrmaliger Wetterlagenwechsel ähnlich eines

April, dominierten schliesslich die Wärmeattribute. In der ersten Dekade

gab es einige klare und kalte Nächte mit Frost und Reif. Ein kalter Hauch

von verfrühten „Eisheiligen“ war besonders im Engstinger Talkessel zu

spüren. Aprilhaft zeigte sich dann die mittlere Maidekade: Gewitter,

Graupelschauer, Sonne und Wolken im raschen Wechsel. Den ersten

Wärmehöhepunkt des Jahres präsentierte uns der Wonnemonat Mai am

21.+22. mit Sommertagstemperaturen von 25.5°C bzw. 26.1°C. In der

letzten Maiwoche traten wiederum Gewitter, Graupelschauer, sowie

Sonne+Wolken im raschen Wechsel auf. Überraschend kalt war die letzte

Mainacht mit Bodenfrost von –3.7°C. Leichte Frostschäden an empfind-

lichen Pflanzen (u.a. Kartoffeln) traten stellenweise auf.  

Klimabilanz met. Frühling 2014: Temperatur:  8.1°C (+2.0°), Sonne:

551 Stunden (normal 476), Niederschlag: 159 mm (normal 245 mm).

 

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                                         WETTERRING 2000+

 

                   KLIMASTATION ENGSTINGEN: APRIL 2014

 

TROCKENER APRIL ENDET MIT FEUCHTEM  WACHSTUMSWETTER

         11. MONAT IN FOLGE MIT WÄRMEPLUS – SAHARASTAUB

   ZWEITSCHNEEÄRMSTER WINTER SEIT MINDESTENS 65 JAHREN

 

Der bekanntlich wetterwendische Frühlingsmonat hatte auch heuer eine Vielfalt von Wetterereignissen zu bieten. In der ersten Dekade setzte sich das trockene Wetter des März weiter fort. Mit einer südlichen Höhenströmung gelangte dabei vom 3.-5. Saharaluft in unsere Region. Durch das Ausbleiben von Niederschlägen zogen die meisten Staubpartikel jedoch über uns hinweg, der Himmel war ztw. etwas trüb und gelblich verfärbt. Trotz der Trockenheit begann am 10. April die flächendeckende

Löwenzahnblüte in 700-750 m Meereshöhe. Es war der früheste Beginn seit vielen Jahren (normal 27. April). Einen letzten Hauch von Spätwinter gab es vom 15.-18. April. Graupelschauer und örtlich eine kurzzeitige dünne Neuschneedecke beendeten den zweitschneeärmsten Winter seit mindestens 65 Jahren. Nur im Winter 1989/90 gab es noch etwas weniger Schnee.

In der letzten Aprilwoche wurde die lang anhaltende Frühjahrstrockenheit von Regenwolken aus Südwesten und Westen beendet. Im nun feuchtwarmen Wachstumswetter stiegen am 24.+25. die Temperaturen nachmittags bis auf 20-21°C an, die Nächte blieben frostfrei. Am Monatsletzten fielen 20 mm Regen durch länger anhaltendem Landregen mit eingelagerten Gewittern.

Mit einer mittleren Temperatur von 8.6°C war der April 2014 um 2.7° wärmer als üblich. Seit dem Juni des vergangenen Jahres hatten alle Monate einen Temperaturüberschuss. Trotz der 5 Regentage am Monatsende blieb die Regenmenge mit nur 54.6 mm (64 %) deutlich unter dem Normalwert. Mit 150 Stunden Sonnenschein (normal 156) war der April 2014 bei weitem nicht so sonnig wie der Vormonat März (208 Stunden).

 

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                  KLIMASTATION ENGSTINGEN: APRIL 2014

                              (705 m NN, MITTLERE ALB)

Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe

1.   10.1   18.0     1.9   5.1     .           .

2.   10.0   20.1     1.1   8.6     .           .

3.   12.4   19.4     2.6   2.8     .           .

4.   11.7   18.3     5.6   0.2     .           .

5.    9.5   12.7     6.6     .    0.0          .

6.   10.0   16.3     3.0   6.9     .           .

7.       11.1   19.3     0.4   7.5    0.6          .

8.     8.3   12.1     5.2   3.7    1.7          .

9.    6.2   11.6     2.1  10.5     .           .

10.   6.6   13.4     1.9   4.0     .           .

11.   8.8   17.4    -0.2  10.2     .           .

12.  10.4   17.1     2.0   6.5     .           .

13.   8.8   15.3     4.0  10.5     .           .

14.   6.5   11.0     2.5   6.1    0.3          .

15.   2.6    5.6     0.9   6.2    0.1*         .

16.   2.2    8.9    -4.4   7.3     .           0

17.   5.2   13.2    -5.2  11.7    0.2          .

18.   3.0    8.8    -0.9   0.3    5.2*         .

19.   6.2   10.8     1.1   0.5    0.2          .

20.   8.6   13.4     3.1   0.7     .           .

21.   7.9   12.1     0.9   0.4    0.3          .        

22.   9.9   17.0     3.6   7.5     .           .

23.   9.2   17.4     1.7   7.1    2.0          .

24.  12.2   19.9     1.3  11.1     .           .

25.  14.3   20.5     6.4   8.4     .           .

26.   12.3   17.4     9.5   3.8   17.5          .

27.   8.2   11.0     6.7   0.6    1.5          .

28.   7.4    8.7     5.9     .    1.0          .

29.   9.6   14.0     7.1   2.1    4.5          .

30.   8.3   11.5     6.5   0.1   19.5          .

---------------------------------------------------------

Ø     8.6   14.4     2.8 150.4 S 54.6 mm      0.0 cm

ljh Ø 5.9   10.6     1.2 156.0 S 85.0 mm      1.0 cm

---------------------------------------------------------

TROCKENER APRIL ENDET MIT FEUCHTEM WACHSTUMSWETTER

         11. MONAT IN FOLGE MIT WÄRMEPLUS – SAHARASTAUB

   ZWEITSCHNEEÄRMSTER WINTER SEIT MINDESTENS 65 JAHREN

Der bekanntlich wetterwendische Frühlingsmonat hatte auch heuer

eine Vielfalt von Wetterereignissen zu bieten. In der ersten Dekade

setzte sich das trockene Wetter des März weiter fort. Mit einer süd-

lichen Höhenströmung gelangte dabei vom 3.-5. Saharaluft in unsere

Region. Durch das Ausbleiben von Niederschlägen zogen die meisten

Staubpartikel jedoch über uns hinweg, der Himmel war ztw. etwas trüb

und gelblich verfärbt. Trotz der Trockenheit begann am 10. April die

flächendeckende Löwenzahnblüte in 700-750 m Meereshöhe. Es war

der früheste Beginn seit vielen Jahren (normal 27. April). Einen letzten

Hauch von Spätwinter gab es vom 15.-18. April. Graupelschauer und

örtlich eine kurzzeitige dünne Neuschneedecke beendeten den zweit-

schneeärmsten Winter seit mindestens 65 Jahren. Nur im Winter

1989/90 gab es noch etwas weniger Schnee. In der letzten Aprilwoche

wurde die lang anhaltende Frühjahrstrockenheit von Regenwolken aus

Südwesten und Westen beendet. Im nun feuchtwarmen Wachstums-

wetter stiegen am 24.+25. die Temperaturen nachmittags bis auf

20-21°C an, die Nächte blieben frostfrei.

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                     KLIMASTATION ENGSTINGEN: MÄRZ 2014

 

SONNIGSTER MÄRZ SEIT 61 JAHREN – TROCKENSTER MÄRZ SEIT

           25 JAHREN – WÄRMSTER MÄRZ SEIT 20 JAHREN

 

FRÜHLINGSAUFTAKT MIT VIEL SONNE, TROCKENHEIT UND WÄRME

 

Fast eine Kopie des März 2012 war der erste Frühlingsmonat in diesem Jahr. Vom Spätwinter gab es nur einen Hauch am 24.+ 25. mit 8 cm Neuschnee, ansonsten war Frühling pur angesagt. Zwar tummelten sich insgesamt 10 Tiefs in Mitteleuropa herum, doch die 5 Hochs „GUIDO, HELMUT, INGO, JOHANNES und KAI“ bestimmten hauptsächlich das Wettergeschehen in unserer Region.

Nach einigen wechselhaften Tages mit etwas Niederschlag am Monatsbeginn begann eine längere strahlungsintensive Großwetterlage. Nach meist klaren und kalten Frostnächten kletterte das Thermometer tagsüber bei reichlich Sonnenschein auf 15-17°C. Vom 5.-14. blieb es völlig trocken. Bis zum 21. stiegen die Nachmittagswerte z.T. noch höher an und erreichten mit 19.3° am 20. ihren bisherigen Jahreshöchstwert. Für die Jahreszeit nicht aussergewöhnlich, aber doch etwas überraschend präsentierte sich die Mittlere Alb am 24. abends und am 25. morgens wieder verschneit. Innerhalb von 3 Stunden führten zwei kräftige Schneeschauer zu einer geschlossenen Schneedecke.

Das Spätwinterwetter war aber bald wieder vorbei und die Frühlingswärme kam sofort wieder zurück. In der letzten Märzwoche führte hoher Luftdruck wieder zu richtigen Stahlungswetterlagen mit Frost, Sonne, Trockenheit, Wärme. Auf der Albhochfläche war besonders tagsüber Ostwind vorherrschend, die gefühlte Temperatur war in Schattenbereichen dadurch deutlich niedriger. Die Vegetation hatte am Monatsende zwar einen deutlichen Vorsprung (es war heuer der zweitschneeärmste Winter seit 1945), durch die Trockenheit nicht allzu üppig.

Mit einer mittleren Temperatur von 5.2°C war es im März 2014 um über 3° wärmer als normal. Seit Dezember 2013 hatten alle Monate ein deutliches Wärmeplus. Zusammen mit dem März 2012 war es der wärmste Frühlingsbeginn seit 20 Jahren. Niederschlag fiel wie in den Vormonaten erneut spärlich und erreichte mit nur 21 mm ein Drittel einer normalen März-Monatsmenge. Letztmals noch etwas trockener war es im März 1989. Sonne auf dem Rekordkurs: 11 Tage über 10 Stunden Sonnenschein und eine Summe von 208 Stunden (173 %). Das konnte selbst der sonnige März 2012 (201 Stunden)

nicht bieten, nicht einmal die Junimonate der letzten 4 Jahre. Nach dem März 1953 (230-245 Stunden in der Alb/Neckar-Region) war es der sonnigste März in allen Klimareihen der Region (Engstingen seit 1991, Stuttgart-Hohenheim seit 1893 !!).

 

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                  KLIMASTATION ENGSTINGEN: MÄRZ 2014

                                    (705 m NN), Mittlere Alb 

Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe

1.    2.3    5.0     0.2     0.1     2.1*       .

2.    2.5    4.3     0.8     .       0.5        0

3.    2.8    6.9    -0.4     0.6     0.5        .

4.    4.3    7.0     1.1     1.6     0.6        .

5.    2.4    8.0    -1.9     2.9      .         .

6.    1.4    8.3    -4.3     5.2      .         .

7.    4.4   12.8    -2.4    10.2      .         .

8.    5.8   14.0    -3.9     9.4      .         .

9.    9.2   17.0     1.6    10.7      .         .

10.   5.2   15.0    -1.4    10.7      .         .

11.   4.0   13.1    -4.3     8.5      .         .

12.   7.8   17.0    -0.8    10.8      .         .

13.   6.0   16.4    -3.4    11.1      .         .

14.   6.1   16.3    -3.0    11.1      .         .

15.   6.4    9.5    -1.1      .      4.5        .

16.   8.3   12.3     4.3     4.7      .         .

17.   9.1   17.7     2.6    11.1      .         .

18.   9.1   18.0    -0.7     7.2     0.0        .

19.   5.5   11.9    -0.7     4.8     0.1        .

20.   7.4   19.3    -3.4    11.2      .         .

21.  10.9   18.4     2.2     8.8      .         .

22.   5.3    9.2     2.3      .      6.3*       .

23.   2.0    4.0     0.8      .      0.7*       0

24.   0.4    3.3    -1.6     1.3     4.6*       0

25.  –0.5    7.0    -5.1     8.0     1.1*       8

26.   1.9    7.4    -5.3     7.4      .         0

27.   4.3   11.7    -4.0    10.6      .         R

28.   5.2   13.9    -3.0    11.4      .         .

29.   6.8   16.4    -3.2     9.6      .         .

30.   7.8   18.3    -1.9    10.3      .         .

31.   8.6   18.3    -1.0     8.5      .         .

---------------------------------------------------------

Ø     5.2   12.2    -1.3   207.8 S  21.0 mm    0.3 cm

ljh Ø 2.0    6.5    -2.1   120.0 S  60.0 mm    8.7 cm

---------------------------------------------------------

FRÜHLINGSAUFTAKT MIT VIEL SONNE, TROCKENHEIT UND

WÄRME: Fast eine Kopie des März 2012 war der erste Frühlingsmonat

in diesem Jahr. Vom Spätwinter gab es nur einen Hauch am 24.+ 25.

mit 8 cm Neuschnee, ansonsten war Frühling pur angesagt. Zwar

tummelten sich insgesamt 10 Tiefs in Mitteleuropa herum, doch die

5 Hochs „GUIDO, HELMUT, INGO, JOHANNES und KAI“ bestimmten

hauptsächlich das Wettergeschehen in unserer Region. Nach einigen

wechselhaften Tagen mit etwas Niederschlag am Monatsbeginn begann

eine längere strahlungsintensive Großwetterlage. Nach meist klaren und

kalten Frostnächten kletterte dasThermometer tagsüber bei reichlich

Sonnenschein auf 15-17°C. Vom 5.-14. blieb es völlig trocken. Bis zum

21. stiegen die Nachmittagswerte z.T. noch höher an und erreichten mit

19.3° am 20. ihren bisherigen Jahreshöchstwert. Für die Jahreszeit nicht

aussergewöhnlich, aber doch etwas überraschend, präsentierte sich die

Mittlere Alb am 24. abends und am 25. morgens wieder verschneit.

Innerhalb von 3 Stunden führten zwei kräftige Schneeschauer zu einer

geschlossenen Schneedecke. Das Spätwinterwetter war aber bald wieder

vorbei und die Frühlingswärme kam sofort wieder zurück.

In der letzten Märzwoche führte hoher Luftdruck wieder zu richtigen

Stahlungswetterlagen mit Frost, Sonne, Trockenheit und Wärme.

Seit Dezember 2013 hatten alle Monate ein deutliches Wärmeplus. Zu-

sammen mit dem März 2012 war es der wärmste Frühlingsbeginn seit

20 Jahren. Letztmals noch etwas trockener war es im März 1989. Nach

dem März 1953 (230-245 Stunden in der Alb/Neckar-Region) war es der

sonnigste März in allen Klimareihen der Region (Engstingen seit 1991).

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                 KLIMASTATION ENGSTINGEN: FEBRUAR 2014

 

SEHR FRÜHER START IN DEN FRÜHLING – MILDESTER FEBRUAR SEIT

   7 JAHREN – KEIN EINZIGER TAG MIT DAUERFROST- VIEL SONNE

ZWEITWÄRMSTER WINTER AUF DER ALB SEIT 100 JAHREN

 

Auch im bereits letzten met. Wintermonat war von der Jahreszeit „Winter“ nicht allzuviel zu spüren. In der ersten Februarwoche lag noch eine dünne Schneedecke von ca. 4-8 cm, die Nächte waren frostig kalt. Dann startete der Frühling, wie schon ansatzweise im Januar, richtig durch. Bereits in der mittleren Dekade stiegen die Temperaturen nachmittags bis auf 10°C an. Rasch war die Albhoch-fläche bis auf Schneereste an exponierten Nordhanglagen und in Waldgebieten wieder schneefrei. Auch in der letzten Februardekade war milde Atlantikluft wetterbestimmend. Zusammen mit reichlich Sonnenschein stiegen die Temperaturen nach ztw. klaren und daher frostkalten Nächten

bis auf 10-12°C an. Nur ein ganz zarter Hauch von Spätwinter zeigte sich am Monatsende in Form einer sehr dünnen Neuschneedecke, die jedoch rasch durch die Frühlingssone wieder wich.

Mit einer mittleren Temperatur von 2.6°C war der Februar 2014 um 3.6°C wärmer als normal. Es war der mildeste Februar seit 7 Jahren. Kein einziger Tag mit Dauerfrost wurde heuer registriert. Die Sonne schien 86 Stunden lang (normal 68). Die Niederschläge summierten sich auf 45 mm (79 %).

Klimabilanz met. Winter 2013/14 (Dez+Jan+Feb): Temperatur: 1.8°C (normal -1.3°). Zweitwärmster met. Winter seit 100 Jahren (wärmster Winter 2006/07 mit 2.6°). Sonne: 226 Stunden (normal 156). Niederschlag: 156 mm (normal 179).

 

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                  KLIMASTATION ENGSTINGEN: FEBRUAR 2014

                                     (705 m NN), Mittlere Alb

Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe

1.     1.4   7.6    - 6.5   3.0     4.1*         5

2.     1.2   2.9    - 0.2    .      0.3*         8

3.    -0.0   0.9    - 0.9    .       .           6

4.     1.1   6.0    - 1.5   1.5      .           5

5.     1.1   4.1    - 1.5   0.2     0.2          4

6.     4.0   8.3    - 0.5   7.3      .           3

7.     3.7   8.1    - 0.5   0.1     0.0          R

8.     3.4   6.9    - 2.4   0.2     0.2          R

9.     1.0   5.4    - 3.9   3.6     0.0*         R

10.    2.8   5.9    - 4.8   0.2     0.1          R

11.    0.6   6.3    - 4.1   5.0     0.1*         .

12.    2.3   7.3    - 4.5   6.8     0.5          0

13.    2.0   4.9      0.9   0.6    14.5*         .

14.    2.2   4.1    - 2.6   3.1      .           1

15.    5.5  10.3      1.7   0.1     9.2          .

16.    3.0   5.3      1.1    .       .           .

17.    2.2   7.5    - 2.3   3.8      .           .

18.    3.0   9.9    - 2.7   1.0      .           .

19.    4.1   6.7      1.6    .      0.2          .

20.    4.4   9.8    - 0.5   8.1     3.0          .

21.    2.7   6.1    - 1.8   0.2     2.7          .

22.    2.2   6.3    - 3.1   4.7     1.4          .

23.    2.4   8.6    - 1.9   7.0      .           .

24.    2.2  12.4    - 5.7  10.0      .           .

25.    3.4  11.1    - 4.5   6.1     0.4          .

26.    5.6  10.2      1.9   4.2     5.8*         .

27.    3.0   6.8      1.0   4.6     2.3*         0

28.    3.5   8.2      0.9   4.2      .           1

------------------------------------------------------------

Ø      2.6   7.1    - 1.7  85.6 S  45.0 mm      1.2 cm

ljh Ø –1.0   3.0    - 4.7  68.0 S  57.0 mm     12.9 cm

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SEHR FRÜHER START IN DEN FRÜHLING – MILDESTER FEBRUAR

SEIT 7 JAHREN – KEIN EINZIGER TAG MIT DAUERFROST-

ZWEITWÄRMSTER WINTER AUF DER ALB SEIT 100 JAHREN:

Auch im bereits letzten met. Wintermonat war von der Jahreszeit „Winter“

nicht allzuviel zu spüren. In der ersten Februarwoche lag noch eine dünne

Schneedecke von ca. 4-8 cm, die Nächte waren frostig kalt. Dann startete

der Frühling, wie schon ansatzweise im Januar, richtig durch. Bereits in

der mittleren Dekade stiegen die Temperaturen nachmittags bis auf 10°C

an. Rasch war die Albhochfläche bis auf Schneereste an exponierten

Nordhanglagen und in Waldgebieten wieder schneefrei. Auch in der

letzten Februardekade war milde Atlantikluft wetterbestimmend. Zu-

sammen mit reichlich Sonnenschein stiegen die Temperaturen nach ztw.

klaren und daher frostkalten Nächten bis auf 10-12°C an. Nur ein ganz

zarter Hauch von Spätwinter zeigte sich am Monatsende in Form einer

sehr dünnen Neuschneedecke, die jedoch rasch durch die Frühlings-

sonne wieder wich. Es war der mildeste Februar seit 7 Jahren. Kein

einziger Tag mit Dauerfrost wurde heuer registriert.

Klimabilanz met. Winter 2013/14 (Dez+Jan+Feb): Temperatur: 1.8°C

(normal -1.3°). Zweitwärmster met. Winter seit 100 Jahren (wärmster

Winter 2006/07 mit 2.6°). Sonne: 226 Stunden (normal 156).

Niederschlag: 156 mm (normal 179).        www.wetterring.de (neu)

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                   KLIMASTATION ENGSTINGEN: JANUAR 2014

 

IM HOCHWINTERMONAT GAB ES REICHLICH FRÜHLINGSWETTER - ZWEITWÄRMSTER JANUAR SEIT 30 JAHREN – NUR 1 TAG DAUERFROST

 

Wie bereits der letzte Monat des alten Jahres, so gestaltete sich auch der erste Monat dieses Jahres. Das vorfrühlingshafte Wetter, das vom milden Atlantik her immer wieder Nachschub erhielt, prägt nun schon viele Wochen lang das Wettergeschehen in ganz Mitteleuropa. So gab es mehr als 3 Wochen lang eine grüne Landschaft, erst in den letzten Januartagen fiel etwas Schnee. Besonders mild war es in der ersten Dekade vom 07.-09. mit Tageshöchstwerten bis zu 12°C. In der mittleren Januardekade war es dann meist wolkenverhangen, die Niederschläge fielen bis in die Kammlagen der Alb meist als Regen. Ständig war es nass und eine hohe Luftfeuchte blieb permanent erhalten. Vom 19.-23. schien überhapt keine Sonne, vom Atlantik her kamen immer wieder Wolkenpakete. In der Nacht vom 23./24. gingen dann die Niederschläge in Schnee über und es entstand eine ca. 6 cm hohe Schneedecke. In den folgenden Tagen schneite es zwar immer wieder, doch weil es nur einen einzigen Tag mit Dauerfrost gab (29.) war die Schneedecke meist pappig oder nass, so daß die Skilangläufer örtlich selber ihre Spuren ziehen mußten. Die Skilifte konnten weiterhin durch die weiche Unterlage (in allen Bodentiefen herrschen Plusgrade) nicht in Betrieb genommen werden. Auch am Monatswechsel zeigten die Wettervorhersagemodelle noch keinen Übergang zu winterlichem

Wetter mit Schnee und Kälte an. Ist der Winter somit heuer wirklich schon gelaufen?

Mit einer mittleren Temperatur von 1.7°C (normal -2.1°) war der Januar 2014 jedenfalls nach 2007 der zweitwärmste seit 30 Jahren. Seit 1949 gab es auf der Mittleren Alb nur im Januar 1975, 1988 und heuer nur 1 Tag mit Dauerfrost. Im gesamten Winter 2013/14 wurden bislang nur 4 Eistage notiert. Schneemäßig liegt der Winter 2013/14 bislang auf dem 8. Platz in der Rangliste der schneeärmsten Winter auf der Mittleren Alb (seit 65 Jahren). Niederschlag fiel im Januar 2014 an 20 Tagen und brachte eine Menge von 56 mm (normal 60). Die Sonne schien wie normal ca. 48 Stunden lang, 10 Tage waren jedoch ganz ohne Sonne.

 

Roland Hummel (WETTERRING 2000+)

 

                  KLIMASTATION ENGSTINGEN: JANUAR 2014

                                   (705 m NN), Mittlere Alb

Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe

1.    -0.0   3.4   - 3.0   2.6     0.5         0

2.     2.2   5.0   - 0.7   0.2     3.0         .

3.     3.2   5.6     0.2   0.4     1.6         .

4.     3.4   6.1     0.7    .      5.0         .

5.     0.4   4.2   - 3.5   0.5     0.5         .

6.     3.7   7.2   - 4.1   2.8     0.2         .

7.     7.5  12.2     4.2   4.3     0.0         .

8.     5.2  12.0     2.0   2.2      .          .

9.     6.9  12.1     1.4   2.5     9.0         .

10.    1.6   5.6   - 1.1   3.9      .          .

11.    3.6   7.5   - 2.4    .      1.7         .

12.    2.5   5.0     0.7   1.8      .          .

13.    3.6   7.2     0.7   1.1     4.7         .

14.    2.5   3.5     0.6    .      4.0         .

15.    0.8   3.3   - 2.3   3.3     0.4*        .

16.    3.7   5.9     1.0   0.2     4.5         R

17.    1.5   5.1   - 2.1   0.4      .          .

18.    0.1   6.0   - 4.6   5.0      .          .

19.    0.9   5.1   - 0.8    .       .          .

20.    1.2   2.2   - 0.5    .      1.3*        .

21.    2.0   2.4     1.7    .      0.3*        .

22.    1.7   2.7     1.0    .       .          .

23.    1.8   3.1   - 0.1    .      6.1*        .

24.   -0.3   1.2   - 0.9   0.1     1.0*        6

25.    0.0   1.2   - 1.0    .      2.4*        6

26.    0.6   2.5   - 0.2   2.0     8.4*        6

27.    0.0   2.4   - 3.8   2.0     1.6*        7

28.   -1.6   3.9   - 6.2   5.9      .          7

29.   -2.6  -1.0   - 3.9   1.2      .          6

30.   -2.1   0.2   - 5.3    .       .          6

31.   -1.8   4.5   - 5.6   5.9      .          6

---------------------------------------------------------

Ø      1.7   4.8   - 1.2  48.3 S  56.2 mm     1.6 cm

ljh Ø -2.1   1.3   - 5.7  44.0 S  60.0 mm    13.1 cm

---------------------------------------------------------  

IM HOCHWINTERMONAT GAB ES REICHLICH FRÜHLINGSWETTER

ZWEITWÄRMSTER JANUAR SEIT 30 JAHREN – NUR 1 EISTAG:

Wie bereits der letzte Monat des alten Jahres, so gestaltete sich auch der

erste Monat dieses Jahres. Das vorfrühlingshafte Wetter, das vom milden

Atlantik her immer wieder Nachschub erhielt, prägt nun schon viele Wochen

lang das Wettergeschehen in ganz Mitteleuropa. So gab es mehr als 3

Wochen lang eine grüne Landschaft, erst in den letzten Januartagen fiel

etwas Schnee. Besonders mild war es in der ersten Dekade vom 07.-09. mit Tageshöchstwerten bis zu 12°C. In der mittleren Januardekade war es dann

meist wolkenverhangen, die Niederschläge fielen bis in die Kammlagen der

Alb meist als Regen. Ständig war es nass und eine hohe Luftfeuchte blieb

permanent erhalten. Vom 19.-23. schien überhapt keine Sonne, vom Atlantik

her kamen immer wieder Wolkenpakete. In der Nacht vom 23./24. gingen

dann die Niederschläge in Schnee über und es entstand eine ca. 6 cm hohe

Schneedecke. In den folgenden Tagen schneite es zwar immer wieder, doch

weil es nur einen einzigen Tag mit Dauerfrost gab (29.) war die Schneedecke

meist pappig oder nass. Auch am Monatswechsel zeigten die Wettervorher-

sagemodelle noch keinen Übergang zu winterlichem Wetter mit Schnee und

Kälte an. Ist der Winter somit heuer wirklich schon gelaufen?

Mit einer mittleren Temperatur von 1.7°C (normal -2.1°) war der Januar 2014

jedenfalls nach 2007 der zweitwärmste seit 30 Jahren. Seit 1949 gab es auf

der Mittleren Alb nur im Januar 1975, 1988 und heuer nur 1 Tag mit Dauer-

frost. Im gesamten Winter 2013/14 wurden bislang nur 4 Eistage notiert.

Schneemäßig liegt der Winter 2013/14 bislang auf dem 8. Platz in der Rang-

liste der schneeärmsten Winter auf der Mittleren Alb (seit 65 Jahren).

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