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Wetterrinformationen Archiv
Berichte und Infos 2003
Engstingen, 12.01.04 WETTERRING 2000+ KLIMASTATION ENGSTINGEN: DAS WETTERJAHR 2003
JAHRHUNDERTREKORD DER SONNE – JAHRTAUSENDSOMMER SONNE UND SOMMER AUF ABSOLUTEM REKORDKURS11 MONATE MIT SONNENSCHEINPLUSALB IM SPÄTSOMMER WIE EINE STEPPE2056 STUNDEN SONNE – 57 SOMMERTAGE – NUR 823 MM NIEDERSCHLAGAls ein Jahrhundertjahr geht das Jahr 2003 in die Wetterannalen ein. Zahlreiche, zum Teil sogar historische Superlative konnten registriert werden. Viele neue absolute Rekordmarken setzten dabei die Klimaparameter Temperatur und Sonne. Noch nie seit Beginn der zuverlässigen Sonnenscheinmessungen vor ca. 110 Jahren gab es so viel Sonnenschein in einem Jahr und auch sämtliche Temperaturstatistiken, die immerhin bis zu maximal 200 Jahren zurückreichen, konnten in Süddeutschland keinen ähnlich heißen Sommer wie heuer aufweisen. Aus bis zu über 1000 Jahren alten Wetterchroniken wird von den Jahren 1000, 1473 und besonders 1540 von ungewöhnlicher Sommerhitze und extremer Trockenheit berichtet. Da von diesem Jahr an bis zum Ende des 18. Jahrhundert keine weiteren derartigen Berichte vorliegen, kann man wohl mit Sicherheit annehmen, daß unsere Region zumindest seit 1540 keinen derartig heißen und wohl auch kaum einen ähnlich sonnigen Sommer erlebt hat. Die Diskussionen über einen möglichen Klimawandel bzw. Klimazonenverschiebung haben erneut eine Brisanz erhalten. Begonnen hat das Rekordjahr mit einer brodelnden Wetterküche im Januar. Bereits am 2. brauste das erste Sturmtief „CALVANN“ mit Spitzenböen von über 100 km/h über die Alb. Der Winter hielt am 5. seinen ersten Einzug, konnte sich aber fast den ganzen Monat lang nicht richtig festsetzen. Reichlich Niederschlag, teils Regen, teils Schnee, wurden von den atlantischen Fronten verursacht. Richtig winterlich mit Dauerfrost und viel Schnee wurde es ab dem 30. Januar. So wurde der Februar ein Wintermonat mit einigen Superlativen, u.a. war es der schneereichste Februar seit immerhin 33 Jahren auf der Mittleren Alb. Den ganzen Monat über lagen 20-40 cm Schnee, am 15. wurde mit -20°C (-23°C an der Schneeoberfläche) die kälteste Jahrestemperatur anno 2003 gemessen. Das kräftige Spätwinterhoch „HELGA“ erfreute noch bis Anfang März die Wintersportler. Dann startete der Frühling mit dem sonnigsten März seit 50 Jahren. Dabei gab es vom 4.-28. nur 2 Regentage. Auch im ansonsten wetterwendischen April dominierten weiterhin viel Sonne und Trockenheit, nachdem die letzten spätwinterlichen Eskapaden in der ersten Dekade vorbei waren. Dreigeteilt war das Wetter im Mai. Zunächst noch trocken und bereits hochsommerlich warm (28.5°C am 5. + Saharastaub), dann feuchtkühl mit Bodenfrösten zur Zeit der sog. Eisheiligen, und zum Ende hin subtropisches Wachstumswetter. Mit nur 82 % der normalen Sonnenscheindauer blieb es der einzige Monat des Jahres mit einer negativen Bilanz. Der Sommer startete am 30. Mai und endete als Jahrhundert- bzw. Jahr- tausendsommer schließlich am 22. September. Im Juni war es heiß und feucht wie im Urwald. Eine permanente Warmluftdüse verfrachtete immer wieder subtropische Luftmassen heran. Die Landwirte hatten Probleme mit der Heuernte durch die ständigen Gewitter mit vielen Regenduschen. Es war der wärmste Juni seit Beginn von Temperaturmessungen in der Region. Weiter auf Temperatur- und Sonnenscheinrekordkurs blieb der Sommer auch im Juli, da ein kleines Sommerloch in der ersten Woche sehr schnell gestopft wurde und weitere subtropische Warmluft die Alb erfasste. Erstaunlich war am Monatsende, daß trotz des Ausbleibens eines kräftigen Sommerhochs die Weichen auf einen Rekordsommer schon gestellt waren. Und jetzt genau begann nämlich die außergewöhnlichste Großwetterlage des Jahres dem Sommer vollends die Rekordkrone aufzusetzen. Das Omegahoch „MICHAELA“ stellte im August so ziemlich alles bisher dagewesene in Sachen Temperatur geradezu sprichwörtlich „in den Schatten“. In einer noch nie dagewesenen langen Hitzeperiode wurden u.a. vom 3.-13. täglich Höchstwerte von 32°-35°C auf der jetzt knochentrockenen und steppenartig aussehenden Albhochfläche gemessen. Die wenigen Schauer der einzelnen Hitzegewitter zur Monatsmitte waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Einen ähnlich heißen August gab es letztmals 1807 in Süddeutschland. Erst am 29. brachte das Tief „RUDOLPH“ eine deutliche Abkühlung und mehrstündigen flächenhaften Landregen. In der ersten Septemberhälfte lagen die Temperaturen nach langer Zeit wieder etwas unter den normalen Werten. Ein allerdings nur kurzer Altweibersommer endete schließlich am 22.9. mit dem 57. und letzten Sommertag des Jahres. Die Trockenheit setzte sich jedoch noch bis zum Monatsende hin fort. Nass, windig und kalt war der Oktober. In der ersten Woche fielen über 100 mm. Der Frühwinter machte am 6.+7. mit einer dünnen Schneedecke auf sich aufmerksam. Obwohl es 3 % mehr Sonne als üblich gab, konnte von keinem goldenen Oktober die Rede sein, denn auch in der letzten Monatswoche waren Kälte ( -10°C am 27. an der Schneeoberfläche) und Schnee wetterbestimmend. Im krassen Gegensatz zum Sommer wurde es der kälteste Oktober seit 30 Jahren. Im November dominierten schnell wieder milde Luftmassen und die Spätherbstsonne schien reichlich. Das zunächst noch ruhige Herbstwetter wurde erst am 14. Dezember durch das Sturmtief „FRITZ“ beendet. Windböen bis zu 80 km/h brausten über die Alb und mit der Kaltfront des Tiefs zog der Winter mit Kälte und Schnee ein. Zu Weihnachten präsentierte sich die Landschaft in einem kalten glitzernden Winterkleid bei einer Schneehöhe von ca. 10 cm. Klimabilanz: Temperatur: Mit einer Jahresmitteltemperatur von 7.6°C war es anno 2003 um 0.9° wärmer als normal (2002: 7.8°C). Mit Ausnahme von 1996 und 1991 waren die letzten 16 Jahre allesamt wärmer wie üblich. 8 Monate hatten heuer ein Temperaturplus, das im Juni und im August am größten war. Kältester Jahresmonat war der Februar, der auch das größte Temperaturdefizit aufwies. Sommertage mit über 25°C traten an 57 Tagen auf (normal 18) und bei immerhin 16 Tagen (normal 3) steht nun die neue Hitzetagsmarke mit über 30°C. In den letzten 10 Jahren zuvor wurden zusammen ebenfalls 16 Hitzetage registriert. Sonne: Sie schien 2056 Stunden lang, damit 444 Stunden länger als üblich. Das sonnigste Jahr war bislang 1959 mit ca. 2000 Stunden. Von Juni-September wurden heuer sage und schreibe 1038 Stunden mit Sonne gemessen. Wohl auch ein weiterer einzigartiger Rekord, daß es vom 29. Mai bis zum 30. September, also 125 Tage in Folge, keinen einzigen sonnenscheinlosen Tag gab. An 71 Tagen wurden über 10-stündige Tagessummen registriert. Niederschlag: 822.8 mm (87 %). Nassester Jahresmonat war der Oktober mit 126 mm, dagegen war es im März mit nur 27 mm am trockensten. Letztmals noch trockener war es 1997 mit nur 777 mm. Sonstiges: Gewittertage: 45 (normal 35), Nebeltage: 33 (normal 73).
KLIMASTATION ENGSTINGEN: WETTERJAHR 2003
TEMPERATUR NIEDERSCHLAG SONNE JANUAR: -2.0°C (+0.1°) 119 mm (198 %) 49 STD. (110 %) FEBRUAR: -4.5°C (-3.5°) 31 mm ( 54 %) 126 STD. (186 %) MÄRZ: 4.0°C (+2.0°) 27 mm ( 45 %) 186 STD. (155 %) APRIL: 6.7°C (+0.8°) 58 mm ( 68 %) 199 STD. (127 %) MAI: 12.5°C (+2.1°) 95 mm ( 92 %) 165 STD. ( 82 %) JUNI: 19.0°C (+5.4°) 84 mm ( 70 %) 275 STD. (135 %) JULI: 17.1°C (+1.4°) 64 mm ( 69 %) 272 STD. (124 %) AUGUST: 19.6°C (+4.5°) 65 mm ( 61 %) 271 STD. (133 %) SEPTEMBER: 11.2°C (-0.8°) 39 mm ( 58 %) 220 STD. (131 %) OKTOBER: 4.6°C (-3.0°) 126 mm (207 %) 128 STD. (103 %) NOVEMBER: 3.8°C (+1.5°) 70 mm ( 97 %) 89 STD. (149 %) DEZEMBER: -1.2°C (-0.3°) 46 mm ( 74 %) 76 STD. (172 %) --------------------------------------------------------------------------------- JAHR 2003: 7.6°C (+0.9°) 823 mm ( 87 %) 2056 STD. (128 %)
Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 06.01.04 KLIMASTATION ENGSTINGEN: DEZEMBER 2003
Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe1. 3.0 8.1 -0.7 1.7 . . 2. 4.0 13.3 -0.1 3.8 . . 3. 1.8 4.4 -1.0 . . . 4. 1.3 2.9 0.0 . . . 5. 0.7 1.9 -0.3 . . . 6. –0.2 3.2 -3.9 . 2.5 . 7. –3.2 -0.2 -5.3 5.2 . . 8. –5.4 0.3 -9.0 5.5 . . 9. –3.6 2.9 -7.1 7.5 . . 10. –3.6 1.8 -7.8 1.3 . . 11. 1.3 7.5 -7.4 6.4 0.7* . 12. 3.1 6.0 -0.2 0.4 . . 13. 5.9 8.5 0.3 . 8.9 . 14. 3.8 9.1 1.0 . 12.4* . 15. –1.7 1.6 -2.6 3.6 3.7* 5 16. –2.2 -0.4 -4.9 . 0.4* 10 17. –5.0 1.1 -9.4 1.3 . 10 18. –4.7 1.2 -9.2 7.5 . 9 19. 0.2 2.2 -9.2 . 0.1 8 20. 3.4 7.0 0.6 3.5 1.0 7 21. 2.4 5.9 0.0 3.3 6.2* R 22. –3.9 0.0 -6.2 0.7 5.8* 2 23. –9.6 -2.7 -15.4 5.1 . 12 24. –10.8 -2.4 -18.3 7.3 . 11 25. –5.1 3.3 -11.5 5.0 . 10 26. –1.9 1.9 -9.2 3.4 . 10 27. 1.4 3.7 -3.6 . 0.2 9 28. 1.6 6.2 -1.2 0.2 0.5* 7 29. –1.7 1.8 -3.4 3.2 . 4 30. –2.9 -2.0 -3.8 . 2.8* 4 31. –2.7 -1.7 -3.3 . 0.8* 8 --------------------------------------------------------- Ø -1.2 3.1 -4.9 75.9 STD 46.0 mm 4.1 cmljh Ø –0.9 2.4 -4.3 44.0 STD 62.0 mm 7.7 cm ---------------------------------------------------------
DER WINTER HIELT ZUR MONATSMITTE SEINEN EINZUG – WEISSE WEIHNACHTEN MIT STARKFROST- VIEL WINTERSONNE: In der ersten Monatshälfte war es besonders
tagsüber ziemlich mild und vom (Schnee) Winter noch keine Spur zu sehen. Durch
die trockene Luft waren die Nächte jedoch frostig kalt und frühmorgens überzogen
Nebelbänke die Albhochfläche. Das typische ruhige Spätherbstwetter wurde dann
durch das Sturmtief „FRITZ“ am 14. schlagartig beendet. Mit Windböen bis zu 80
km/h fegte zunächst die Warmfront heran, dann erfolgte durch Polarluft der
Übergang zu richtigem Winterwetter mit kräftigem Schneefall und Minusgraden. Da
aber in der Folgezeit immer wieder neue Tiefs vom Atlantik mit teils recht
milder, teils kalter Luft folgten, blieb die Frage nach Weißer Weihnacht noch
offen. Tief „JAN“ sorgte dann am 23. doch noch rechtzeitig für einen größeren
Schneenachschub und klirrende Kälte. An Weihnachten war die Landschaft bei
strahlendem Sonnenschein eine glitzernde Winterlandschaft. Bei einer Schneehöhe
von 10-11 cm konnte überall gerodelt werden, die Pisten waren jedoch sehr
schnell ausgefahren. Denn das sog. Weihnachtstauwetter ließ nicht lange auf sich
warten und reduzierte die Schneedecke bis auf wenige cm. Am Jahreswechsel lagen
nach Neuschneefällen wieder 8 cm, bei einem bedeckten Himmel betrug die
Temperatur –3°C. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 22.12.03 KLIMASTATION ENGSTINGEN: DAS WEIHNACHTSWETTER
WEISSE WEIHNACHTEN MIT FROSTIGER BESCHERUNG HERRLICHE WINTERIMPRESSIONEN - TAUWETTER AM 2. WEIHNACHTSTSFEIERTAG – SKI UND RODEL AUF DER ALB NUR WENIGE TAGE MÖGLICH
Sturmtief „JAN“, ein
kleines Zwischenhoch namens „ELLA“ und Tief „KARLHEINZ“ sind die entscheidenden
Wetterkomponenten über die Festtage. Roland Hummel WETTERRING 2000+
WETTERRING 2000+
Engstingen 21.12.03 KLIMASTATION ENGSTINGEN: MET. HERBST 2003 (SEP+OKT+NOV):
KURZER ALTWEIBERSOMMER – OKTOBERSCHNEE – 438 STD. SONNE Die dritte Jahreszeit konnte heuer
erwartungsgemäß nicht an die spektakulären Wetterereignisse des Sommers
anknüpfen. Im Frühherbst lagen die Temperaturen nach langer Zeit wieder bei den
Normalwerten. Den letzten Sommertag mit 25°C gab es am 22. September. Mit
insgesamt 57 Tagen über der 25°-Marke wurde damit von Mai bis September 2003 ein
neuer Rekord aufgestellt. Normalerweise gibt es auf der Alb ca. 18 Sommertage in
einem Jahr. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 07.12.03 KLIMASTATION ENGSTINGEN: NOVEMBER 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe 1. 4.8 9.2 1.2 3.0 2.7 . 2. 6.4 10.0 2.2 6.6 . . 3. 6.6 11.8 3.0 2.4 0.4 . 4. 3.6 12.9 -1.1 8.0 . . 5. 4.9 12.5 -2.4 8.7 . . 6. 1.6 9.2 -3.1 5.0 . . 7. 3.2 5.3 1.8 3.3 . . 8. 2.0 6.3 -3.0 1.2 . . 9. 1.7 13.4 -4.7 8.0 . . 10. 1.7 11.0 -2.9 5.3 . . 11. 0.4 2.0 -0.7 . . . 12. 3.0 6.5 -0.1 . 3.0 . 13. 2.6 6.5 -2.0 . 6.3 . 14. 4.3 7.0 -1.8 1.6 0.1 . 15. 3.4 8.9 -0.2 2.4 . . 16. 5.0 10.4 -1.2 0.6 8.0 . 17. 2.7 4.8 -2.1 1.0 3.3 . 18. 4.8 7.4 -0.5 0.1 0.6 . 19. 4.6 11.7 -0.7 4.2 . . 20. 4.1 14.7 -1.7 7.2 . . 21. 4.7 16.8 -1.1 8.1 . . 22. 4.7 12.6 -0.3 0.6 . . 23. 5.6 14.9 0.5 3.1 . . 24. 6.1 14.0 2.8 2.3 . . 25. 6.7 11.0 3.0 0.7 0.8 . 26. 4.9 10.6 0.7 5.9 . . 27. 3.4 6.0 1.3 0.1 14.0 . 28. 1.6 3.9 0.8 . 30.8* . 29. 1.2 2.4 0.3 . 0.0 1 30. 2.4 5.8 0.0 . 0.0 . ------------------------------------------------------- Ø 3.8 9.3 -0.4 89.4 ST 70.0 mm 0.0 cmljh Ø 2.3 6.2 -1.1 60.0 ST 72.0 mm 2.0 cm -------------------------------------------------------
MILDER NOVEMBER MIT VIEL
SPÄTSOMMERSONNE – NUR EIN Wie im vergangenen Jahr zeigte sich der
letzte Herbstmonat von seiner milden und heuer sogar recht sonnigen Seite. Nach
Nebelauflösung gab es besonders in der ersten Monatsdekade viel Himmelblau. Zur
Monatsmitte herrschte Regenwetter. Trotz leichter Nachtfröste war es tagsüber
für die Jahreszeit weiterhin ziemlich mild. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 09.11.03 KLIMASTATION ENGSTINGEN: OKTOBER 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe 1. 9.6 14.0 2.6 . 3.0 . 2. 14.1 20.8 9.6 4.7 9.8 . 3. 13.2 17.9 9.8 3.0 3.3 . 4. 9.4 12.7 7.2 0.5 14.0 . 5. 4.4 7.2 4.0 . 20.0 . 6. 6.8 9.8 2.7 6.3 3.1 . 7. 4.2 8.1 0.4 . 26.5* . 8. 5.8 7.8 1.8 3.0 18.8 2 9. 9.0 10.3 6.9 2.6 3.1 . 10. 9.7 11.7 8.0 0.4 . . 11 11.1 14.3 8.5 0.2 . . 12. 7.5 13.5 2.4 4.8 . . 13. 4.6 11.9 -0.3 6.5 . . 14. 4.6 9.0 1.1 7.8 . . 15. 4.1 9.5 -0.1 10.0 . . 16. 3.5 8.5 0.6 9.8 . . 17. 3.4 9.8 -0.8 10.0 . . 18. 1.1 10.0 -3.3 8.4 . . 19. 3.0 11.5 -5.5 8.7 0.2 . 20. 4.9 7.4 1.6 . 6.6* . 21. 1.2 4.0 -1.5 0.5 0.6* . 22. 0.8 4.6 -3.5 4.7 . . 23. –0.0 1.7 -2.2 . 3.3* . 24. –2.8 0.8 -5.5 7.2 . 3 25. –0.8 3.9 -5.8 4.4 . 1 26. –2.0 4.6 -6.8 1.2 . R 27. –2.2 6.3 -8.4 8.7 . R 28. 0.3 10.8 -7.5 9.0 . R 29. 5.2 12.3 -2.3 3.2 6.7 R 30. 2.0 5.4 -3.0 1.0 3.7* . 31. 10.9 1.1 1.6 . . ------------------------------------------------------- Ø 4.6 9.4 0.4 128.2 S 122.7 mm 0.2 cmljh Ø 7.6 12.8 3.2 124.0 S 61.0 mm 0.1 cm -------------------------------------------------------
KÄLTESTER OKTOBER SEIT 29 JAHREN – 3 SCHNEETAGE – DOPPELT SOVIEL NIEDERSCHLAG WIE GEWÖHNLICH – NUR EINE WOCHE LANG HERRSCHTE GOLDENES OKTOBERWETTER: Nach der Rekordwärme und Trockenheit des Sommers zeigt sich der Herbst nun eher von seiner kühlen und nassen Seite. Nur noch am 2. wurde die 20°-Marke übertroffen, danach ging es stetig bergab mit der Temperatur. Am 7. und 8.gab es erneut einen ziemlich frühen Wintereinbruch. Die mehrere cm hohe Pappschneedecke führte vielerorts in den Laubwäldern zu Schneebruch. Erst vom 11.-18. lag ein Hauch vom goldenen Oktober in der Luft mit sonnigen Tagen, aber sternenklaren kalten Nächten. Ein nochmaliger Schwall frischer Polarluft führte am 23. zu einem erneuten Winterintermezzo. Am 27. wurde kanpp über dem Erdboden Starkfrost von –11°C registriert. Frühwinterlich geprägte Oktobermonate führen in der Klimageschichte jedoch häufig sehr milde und schneearme Hochwinter nach sich. Seit 1974 war es heuer der kälteste Oktober. Nach 10 schneelosen Oktobermonaten wurden heuer wieder 3 Schneetage in das Klimatagebuch eingetragen. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 14.10.03 KLIMASTATION ENGSTINGEN: SEPTEMBER 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe1. 8.0 14.4 2.6 3.8 . . 2. 7.7 14.7 2.4 6.8 . . 3. 8.1 16.2 0.6 12.1 . . 4. 10.2 20.7 -0.7 12.1 . . 5. 13.7 23.1 1.6 9.1 . . 6. 14.8 21.3 10.4 1.8 2.3 . 7. 14.8 19.2 9.8 3.5 6.6 . 8. 12.2 15.0 10.2 1.0 2.1 . 9. 11.3 17.1 7.9 3.5 . . 10. 11.8 15.3 6.0 2.5 12.7 . 11. 10.0 13.2 8.1 6.3 1.6 . 12. 9.9 13.3 5.7 3.6 . . 13. 9.5 16.7 3.6 6.4 0.0 . 14. 9.8 16.3 2.1 8.7 . . 15. 10.8 20.2 2.9 11.7 . . 16. 9.9 20.9 1.0 9.7 . . 17. 11.7 24.0 2.1 11.1 . . 18. 14.4 26.7 3.6 11.7 . . 19. 15.0 27.5 5.2 11.5 . . 20. 16.1 28.6 4.9 11.5 . . 21. 15.9 27.1 7.0 11.3 . . 22. 17.2 26.0 6.1 10.1 . . 23. 10.6 17.6 5.8 0.7 1.3 . 24. 6.6 12.9 1.0 7.0 . . 25. 8.6 17.0 0.5 11.2 . . 26. 11.2 21.6 1.0 6.0 . . 27. 11.1 18.7 2.9 6.1 0.6 . 28. 11.8 17.4 8.7 0.7 11.3 . 29. 7.3 13.4 0.2 9.1 . . 30. 6.6 15.3 -1.6 9.8 . . ------------------------------------------------------- Ø 11.2 19.0 4.1 220.4 ST 38.5 mm . cmljh Ø 12.0 17.8 6.9 168.0 ST 66.0 mm . cm -------------------------------------------------------
KURZER ALTWEIBERSOMMER – VIEL SONNE – TROCKENHEIT: Auf den absoluten Jahrhundertsommer folgte ein recht sonniger und ziemlich trockener erster Herbstmonat. Dabei lagen die Temperaturen besonders in der ersten Monatshälfte nach langer Zeit wieder unter den langjährigen Normalwerten. Nach einigen wechselhaften Tagen kam ab der Monatsmitte der Altweibersommer durch das Hoch „QUINTA“. Durch die trockene Luft machte die Temperatur große Sprünge von kalten Nächten zu warmen Tagen. Obwohl der erste Herbstmonat mit ca. 220 Stunden um ca. 31% sonniger als normal war, war es mit einem Monatsmittel von 11.2° um 0.8° kühler als normal. Der Grund waren die vielen sternenklare Nächte, in denen insgesamt 9 mal Frost in Erdbodennähe auftrat, Luftfrost in 2 m Höhe gab es am 4. und 30. Eine Umstellung der Großwetterlage deutete am Monatsende auf kühles und regenreiches Oktoberwetter hin, so daß das vorhandene Niederschlagsdefizit des Jahres etwas abgebaut werden kann. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen, 21.09.2003
WETTERRING 2000+
KLIMASTATION ENGSTINGEN: SOMMER 2003
ABSOLUTER REKORD-JAHRHUNDERTSOMMER 16 HITZETAGE – 57 SOMMERTAGE –JUNI UND AUGUST MIT VIELEN HITZEREKORDEN –SUBTROPISCHER FRÜHSOMMER – OMEGAHOCH MITLANGER HITZEPERIODE IM SPÄTSOMMER – SONNIGER ALTWEIBERSOMMER IM SEPTEMBER – TROCKENHEIT- DIE ALB GLICH LANGE EINER STEPPENLANDSCHAFT
Nachdem der meteorologische Sommer bereits am 31. August beendet war, ist er nun auch kalendarisch zu Ende gegangen. Die wärmste Jahreszeit war heuer geprägt von zahlreichen Superlativen und vielen neuen Klimarekorden. Es war schlechthin: DER ABSOLUTE JAHRHUNDERTSOMMER. Bereits in der letzten Maidekade setzte der Frühsommer eine erste Duftmarke mit den ersten Sommertagen. Im Juni schloß sich nahtlos ein feuchtheißes Tropenwetter an. Auf der Vorderseite von atlantischen Tiefs wurden die für die Jahreszeit wärmsten Luftmassen aus Südwesten herangeführt. Trotz einiger meist gewittrigen Regengüssen, gab es bereits 3 Heiße Tage mit über 30°C und 17 Sommertage (Maximum 25°C oder mehr). Es war der wärmste Juni seit Beginn von Temperatur- messungen. Da die längste trockene Phase nur drei Tage lang war, hatten die Landwirte zu dieser Zeit gewisse Probleme mit der Heuernte. Da auch im Juli weiterhin subtropische Luftmassen wetter- bestimmend waren, war der Sommer trotz eines bis dahin fehlenden richtigen Sommerhochs bereits auf Rekordkurs. Anfang August, am Wechsel vom Hochsommer zum Spätsommer entwickelte sich dann über Mitteleuropa aus einem zunächst unscheinbaren kleinen Ableger des Azorenhochs ein kräftiges, sog. Omegahoch. Um das stationäre Spätsommerhoch mußten die Schlechtwetterfronten einen weiten Bogen machen. Die zu diesem Zeitpunkt doch noch recht hoch stehende Sonne ließ die trockene Kontinentalluft von Tag zu Tag ansteigen und eine noch nie dagewesene lange Hitzeperiode herbeiführen. Das Omegahoch „MICHAELA“ stellte so ziemlich alle bisherigen Temperatur-Superlative und Rekordwerte in den Schatten. Vom 3. – 13. August wurden u.a. in Folge Höchstwerte von 32° bis zum absoluten Jahreshöchstwert von 35°C gemessen. Eine solch lange Hitzetagsserie hat es auf der Alb seit mindestens 100 Jahren nicht gegeben. Da auch nahezu 3 Wochen lang kein Tropfen Regen fiel, glich die Albhochfläche einer afrikanischen Steppenlandschaft. Tagsüber flimmerte die heiße Luft, die Nächte hingegen waren durch die trockene Luft etwas angenehmer als noch in der schwülwarmen Früh- und Hochsommerluft. Des einen Freud war natürlich des anderen Leid. Während die Freibäder Rekordbesuche hatten, verdorrte den Landwirten die Wiesen und der Getreideertrag fiel entsprechend bescheiden aus. Bis zum kalendarischen Sommerende hat sich am großen Niederschlagsdefizit nichts wesentliches verändert. Erst am 29. August war die große Hitze vorbei. Tief „RUDOLF“ führte aus Nordwesten frühherbstlich kühle Meeresluft heran, der erste länger andauernde Landregen fiel auf die knochentrockene Karst- landschaft. Am 4. September wurde frühmorgens sogar bereits der erste leichte Frost registriert. Doch so ganz gab die wärmste Jahreszeit das Zepter noch nicht aus der Hand. Erneut war es ein Ableger vom Azorenhochs namens „QUINTA“, der sich im September bei uns sichtlich wohlfühlte und den sog. Altweibersommer einleitete. Nochmals reichlich Sonne und spätsommerliche Temperaturen von 25° bis 29° rundeten den Jahrhundertsommer fast standesgemäß ab. Exakt mit dem kalendarischen Herbstbeginn, dürfte auch die Zeit der Sommertage heuer auf der Alb aber nun vorbei sein.
Klimatologische Bilanz des meteorologischen Sommers 2003 (Juni+Juli+August): Mitteltemperatur: 18.6°C (normal 14.8°). Jahrhundertrekord. Die bisher wärmsten Sommer auf der Alb waren 1846 und 1859 mit jeweils 17.6°C. Im ebenfalls heißen Sommer 1983 wurden im Schnitt 17.0°C erreicht. Heuer gab es insgesamt sage und schreibe 16 Hitzetage und 50 Sommertage, dazu kommen noch 2 Sommertage im Mai und 5 Sommertage im September. In den letzten 10 Jahren gab es zusammen genauso viele Hitzetage wie heuer. Eine Jahreshöchsttemperatur von 35.1°C (13. August) wurde letztmals im Juli 1983 gemessen. Mit einem Mittel von 19.6°C war der August der wärmste Jahresmonat. Vor 20 Jahren war es im Juli letztmals ebenfalls so warm. Die Sonne schien heuer mit 275 Stunden im Juni, 272 Stunden im Juli und 271 Stunden im August insgesamt 818 Stunden lang (normal 640), ebenfalls Rekord seit Beginn von Sonnenschein- messungen. Kein einziger der insgesamt 92 Tage des meteorologischen Sommers war sonnen- scheinlos, wohl ebenfalls ein einmaliger Rekord. Über 10 Stunden Sonne gab es dagegen an 34 Tagen. Geregnet hat es ebenfalls an 34 Tagen (normal 52). Insgesamt fielen nur 213 mm (normal 329).
Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 04.09.2003
KLIMASTATION ENGSTINGEN: AUGUST 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag 1. 18.4 25.0 8.9 8.5 . 2. 20.8 29.2 10.8 9.3 . 3. 23.4 32.0 12.8 12.6 . 4. 23.6 32.8 13.4 10.7 . 5. 24.3 33.1 14.6 9.9 . 6. 22.8 32.0 14.7 13.1 . 7. 23.0 32.3 12.1 12.8 . 8. 23.0 33.3 13.3 7.8 . 9. 23.4 34.4 13.9 8.1 . 10. 23.7 33.2 13.8 13.3 . 11. 22.5 32.0 11.2 13.3 . 12. 23.6 33.6 12.8 12.8 . 13. 23.7 35.1 13.6 9.8 0.0 14. 21.1 28.5 14.0 4.7 5.7 15. 17.2 22.7 12.0 3.6 . 16. 19.6 26.0 9.3 7.9 1.0 17. 21.1 28.8 16.2 4.9 23.4 18. 17.4 24.2 14.2 4.6 6.9 19. 18.1 24.6 12.0 8.6 . 20. 17.7 24.8 11.0 5.2 0.7 21. 18.6 25.0 13.0 4.0 . 22. 17.8 26.4 10.8 12.1 . 23. 17.2 27.0 7.7 13.0 . 24. 18.3 26.6 8.3 12.9 . 25. 16.2 24.7 9.7 8.4 . 26. 16.9 26.2 8.0 11.7 . 27. 16.6 25.2 8.9 10.1 . 28. 19.1 27.0 8.3 5.9 7.8 29. 15.7 20.8 13.5 1.3 7.5 30. 13.6 17.9 11.6 4.3 10.4 31. 10.3 16.3 5.0 5.9 1.4 -------------------------------------------- Ø 19.6 27.8 11.6 271.1 S 64.8 mm ljh Ø 15.1 20.7 9.6 204.0 S 106.0 mm --------------------------------------------
HEISSESTER AUGUST SEIT TEMPERATURMESSUNGENSOMMERHOCH „MICHAELA“ MIT HITZEREKORDEN: Der letzte met. Sommermonat geht als heißester August seit Beginn von Temperaturmessungen in die Klimageschichte ein. Aus einem zunächst unscheinbaren kleinen Ableger des Azorenhochs entwickelte sich das Hoch „MICHAELA“ über Mitteleuropa zu einem sog. Omegahoch. Gegen das kräftige stationäre Hoch hatten atlantische Schlechtwetterfronten keine Chance. So konnte die Spätsommersonne tagelang ihre Kraft voll entfalten und eine noch nie dagewesene lange Hitzeperiode herbeiführen. Vom 3. – 13. wurden tägliche Höchstwerte von 32-35°C auf der knochentrockenen und steppenartig aussehenden Albhochfläche gemessen. Letztmals so heiß war es im Juli 1983. Am 14.fiel dann der lang ersehnte Regen, doch auch in der Folgezeit konnten die wenigen gewittrigen Schauer das Regendefizit bei weitem nicht ausgleichen. Das stabile Spätsommerwetter setzte sich weiter fort bei Werten von 25-28°. Durch die trockene Kontinentalluft wurden die Nächte besonders in der letzten Monatsdekade wieder deutlich kühler. Durch das Tief „RUDOLF“ wurde am 29. das Ende des Jahrhundertsommers eingeleitet. Mit einem Monatsmittel von 19.6°C war der August 2003 um 4.5° wärmer als üblich. Einen ähnlich heißen August gab es letztmals 1807 in Süddeutschland. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 13.08.2003 WETTERRING 2000+
REKORDHITZEWELLE GEHT HEUTE MIT WEITEREN ABSOLUTEN REKORDEN ZU ENDE:
HÖCHSTTEMPERATUR ALBVORLAND/NECKARTAL: 13.08.2003 38 – 39°C (im Schatten) !!!
ALB (ENGSTINGEN): 13.08.2003 35.1°C (im Schatten)
in den Kammlagen der Alb gab es vom 12./13.8. eine der wärmsten Nächte seit über 100 Jahren mit Tiefsttemperaturen von 23-25°C !!!
In den Muldenlagen der Mittleren Alb dagegen in der Nacht vom 12./13.8. nur 8-12°C !!!
Klimastation Sonnenbühl/Gr. Rinnental: 13.8.: Minimum: 8°C Maximum: 34°C, also eine Tagesschwankung von 26°C !!!
Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 12.08.2003
KLIMASTATION ENGSTINGEN: JULI 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag 1. 12.3 15.9 9.1 0.2 11.4 2. 14.6 19.3 9.3 9.3 5.9 3. 13.1 16.9 11.0 7.3 3.2 4. 12.4 15.6 8.7 3.0 6.3 5. 13.3 16.9 8.8 3.5 1.0 6. 14.3 19.9 8.2 9.8 . 7. 16.0 23.0 6.9 9.5 . 8. 16.2 22.8 8.9 10.4 . 9. 16.9 23.2 8.9 10.4 . 10. 16.8 23.8 8.7 13.4 . 11. 18.8 25.9 8.9 13.0 . 12. 16.9 23.4 8.9 9.3 . 13. 18.4 24.2 6.5 14.6 . 14. 18.2 25.5 10.8 14.6 . 15. 21.0 29.2 8.7 13.7 . 16. 20.8 31.6 13.0 7.9 16.6 17. 15.4 20.0 10.1 3.2 3.1 18. 16.5 23.2 9.2 13.0 . 19. 19.4 26.9 8.2 13.9 . 20. 23.4 31.1 10.4 12.4 1.1 21. 19.8 24.7 15.3 5.1 5.0 22. 20.8 26.0 13.4 12.1 . 23. 17.6 26.0 11.8 6.9 0.3 24. 16.2 23.8 10.6 3.4 3.0 25. 18.4 23.7 10.6 8.9 0.0 26. 20.0 25.2 15.1 5.1 . 27. 18.0 27.9 13.8 3.6 7.2 28. 15.2 20.6 9.4 9.7 . 29. 15.2 21.4 7.8 12.7 . 30. 17.3 23.0 6.1 6.3 . 31. 16.3 22.8 11.8 5.6 . --------------------------------------------- Ø 17.1 23.3 10.0 271.8 STD 64.1 mmljh Ø 15.7 20.9 9.8 220.8 STD 93.0 mm --------------------------------------------- SOMMER WEITERHIN AUF REKORDKURS – TROCKENHEITHÄLT AN – SUBTROPENWETTER – OMEGAHOCH AM MONATSENDE:
Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 09.07.2003 KLIMASTATION ENGSTINGEN: JUNI 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag 1. 18.0 25.1 8.1 13.5 . 2. 18.3 25.8 8.7 8.7 0.0 3. 18.8 26.1 9.3 9.8 . 4. 20.4 27.3 10.9 11.3 3.1 5. 20.2 26.2 11.6 9.4 0.2 6. 19.0 23.2 13.9 6.0 . 7. 18.2 26.0 13.2 8.4 8.0 8. 19.1 25.0 12.1 8.3 14.5 9. 17.7 22.8 12.8 8.6 . 10. 22.0 28.8 10.5 13.2 . 11. 21.6 27.2 14.5 7.2 . 12. 21.8 31.1 13.4 11.8 3.2 13. 20.3 24.5 15.7 4.3 3.7 14. 19.8 27.5 13.6 7.2 34.9 15. 18.3 23.7 12.6 10.1 . 16. 18.0 23.4 11.1 13.6 . 17. 19.9 25.4 10.2 11.0 3.6 18. 16.8 20.3 13.5 8.7 0.1 19. 17.1 21.4 12.6 7.7 . 20. 17.4 21.3 12.7 8.8 0.2 21. 14.1 20.7 6.6 12.7 . 22. 18.7 27.8 5.8 13.7 . 23. 22.9 31.3 10.8 11.5 4.0 24. 18.8 24.1 12.8 7.2 0.0 25. 18.1 24.1 10.3 6.4 0.0 26. 18.0 25.9 10.3 5.0 0.2 27. 17.6 22.9 9.7 5.1 0.2 28. 17.9 23.5 12.6 9.2 . 29. 19.5 26.1 10.6 8.3 . 30. 22.0 30.5 10.9 8.3 8.0 --------------------------------------------- Ø 19.0 25.3 11.4 275.0 S 83.9 mmljh Ø 13.6 18.6 8.0 204.0 S 120.0 mm ---------------------------------------------
WÄRMSTER JUNI SEIT BEGINN VON TEMPERATUR- MESSUNGEN – SUBTROPISCHE WÄRME – AFRIKANISCHES URWALDWETTER AUF DER ALB MIT VIELEN REKORDEN: Ein Frühsommer wie man ihn nicht alle Jahre
erlebt. Der Juni 2003 geht in die Annalen ein als absolut wärmster seit Beginn
von Temperaturmessungen. Und diese reichen auf der Mittleren Alb bis in das Jahr
1890 zurück, in Stuttgart sogar bis 1792. Heiß und feucht war es wie im
afrikanischen Urwald. Roland Hummel WETTERRING 2000+
Engstingen 12.06.2003 KLIMASTATION ENGSTINGEN: MAI 2003 Datum Mittel Maximum Minimum Sonne Niederschlag Schneehöhe 1. 9.9 16.5 2.7 8.7 . . 2. 11.8 18.2 1.5 3.0 4.2 . 3. 9.2 15.8 2.1 10.7 . . 4. 13.9 24.1 -0.2 13.6 . . 5. 17.4 28.5 5.3 10.0 . . 6. 17.6 23.3 11.6 6.3 . . 7. 16.5 23.5 10.9 10.1 . . 8. 17.0 23.2 8.9 6.3 5.0 . 9. 12.3 17.2 8.8 2.0 4.0 . 10. 12.3 15.4 8.2 1.4 . . 11 12.7 17.3 8.4 1.8 29.7 . 12. 12.8 17.3 7.9 5.4 . . 13. 7.4 10.3 2.1 0.3 6.4 . 14. 4.2 8.8 0.4 7.5 4.1* . 15. 5.8 11.0 0.6 6.6 . . 16. 9.5 15.5 -1.8 12.6 . . 17. 10.4 14.1 5.7 0.4 0.9 . 18. 13.0 15.9 7.2 1.5 0.2 . 19. 14.1 22.2 9.8 2.5 10.2 . 20. 8.1 12.4 4.5 6.9 3.9 . 21. 7.4 12.0 3.6 5.7 0.2 . 22. 9.2 11.2 2.8 . 7.4 . 23. 14.8 22.3 8.2 10.7 . . 24. 17.8 25.2 6.8 9.7 . . 25. 11.0 13.3 8.9 . 11.8 . 26. 10.8 11.7 8.7 . 1.0 . 27. 14.8 17.3 8.8 0.8 0.3 . 28. 14.2 17.8 10.6 . 3.8 . 29. 15.8 21.7 11.8 2.7 0.5 . 30. 18.2 23.9 10.9 8.5 . . 31. 16.5 24.6 10.1 9.2 1.4 . --------------------------------------------------------- Ø 12.5 17.8 6.3 164.9 ST 95.0 mm .ljh Ø 10.4 15.4 5.0 200.0 S 103.0 mm 0.0 cm ---------------------------------------------------------
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